Fußball: Köln zwischen El-Mala-Hype und Bundesliga-Bewährungsprobe
Die zweite Saison nach dem Wiederaufstieg gilt als die schwerste.
Dennoch will sich der 1.
FC Köln weiter in der Bundesliga etablieren.
Besonders im Fokus steht dabei die neue Nummer zehn.
Auf der Liege im Turnraum der Würzburger Kickers daddelte Said El Mala auf seinem Handy, während sein linker Oberschenkel getaped wurde.
Vier Tage nach seiner in Köln groß inszenierten Vertragsverlängerung nach wochenlangem Poker musste der 19-Jährige beim knappen 2:1 im Pokal beim Drittliga-Aufsteiger einiges einstecken.
Auf seiner linken Seite wurde er immer wieder gedoppelt und war auf sich allein gestellt.
Ein Vorgeschmack auf El Malas neue Rolle.
Die neue Saison wird zeigen, wie er damit umgehen wird, wenn sich die Gegner gezielt auf ihn einstellen.
Mit 13 Treffern war der Flügelspieler zuletzt Kölns bester Torschütze, nun trägt er die Rückennummer zehn – als erster Kölner seit Vereinsikone Lukas Podolski. „Ein bisschen Druck“ habe man gesehen, sagte Trainer René Wagner.
El Mala müsse lernen, damit umzugehen, dass der Fokus noch stärker auf ihn gerichtet sei.
Auch Trainer Wagner muss sich beweisen Vor dem Start in die zweite Saison nach dem Wiederaufstieg am Samstag in Hoffenheim (15.30 Uhr/Sky) steht auch Trainer Wagner unter Beobachtung.
Als Nachfolger von Lukas Kwasniok führte er den FC zum Klassenerhalt, holte dabei aber nur sechs Punkte aus sieben Spielen.
Nach Platz 14 in der ersten Saison nach dem siebten Wiederaufstieg muss der 53-Jährige nun beweisen, dass er auch über eine komplette Bundesliga-Saison der richtige Mann ist.
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