Kolumne: Geht doch, Deutschland!: Die ersten Erfolge des neuen Deutschlandsfonds
Mit dem Deutschlandfonds mobilisiert die Bundesregierung private Investitionen.
Das ist keine Geldverschwendung.
Politiker gefallen sich in der Rolle als Krisenretter.
Das gilt nicht nur für deutsche Volksvertreter.
Der Auftritt als Krisenretter liefert schöne Bilder und lässt Politiker stark, entschlossen und unverzichtbar wirken.
Solche Retter-Momente stärken das Ego und kommen beim Wähler gut an.
An Anlässen mangelt es nicht, gefühlt ist irgendwie immer Krise.
Die Weltfinanzkrise nach der Lehman-Pleite, die Klimakrise, die Euroschuldenkrise, die Corona-Krise, die Energiekrise, die Autokrise, und so weiter.
Weil der Kampf gegen Krisen teuer ist, haben die Bundeskanzler in der Vergangenheit in schöner Regelmäßigkeit milliardenschwere Fonds angelegt.
Angela Merkel, Olaf Scholz und jetzt auch Friedrich Merz.
Klotzen nicht kleckern, lautet das ewige Motto der Krisenretter.
Das Ergebnis sind der Finanzmarktstabilisierungsfonds, der Wirtschaftsstabilisierungsfonds, der Klima- und Transformationsfonds und zuletzt das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität, kurz SVIK, mit einem Volumen von 500 Milliarden Euro.
Alles finanziert über neue Schulden.
Krise Investitionsschwund Im Vergleich dazu wirkt der Deutschlandfonds, der von der Großen Koalition Ende 2025 ins Leben gerufen wurde, geradezu bescheiden mickrig.
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