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Besuch in Hürtgenwald: Merz entgegnet Buhrufen: Lasse mich davon nicht beeindrucken

n-tv ·
Besuch in Hürtgenwald: Merz entgegnet Buhrufen: Lasse mich davon nicht beeindrucken

Der erste öffentliche Auftritt nach dem Urlaub ist kein einfacher: Kanzler Merz besucht den abgebrannten Hürtgenwald. Dort bedankt er sich bei den Helfern und antwortet auf lautstarke Kritik.

Rund eine Woche nach dem schweren Waldbrand bei Hürtgenwald hat Bundeskanzler Friedrich Merz die Gemeinde in Nordrhein-Westfalen besucht und den Einsatzkräften gedankt. Ohne die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Bundeswehr, Technischem Hilfswerk, Land- und Forstwirtschaft wäre der Waldbrand "nicht so glimpflich ausgegangen", sagte Merz. Er sei gekommen, um allen Helferinnen und Helfern "wirklich sehr herzlich" zu danken.

Begleitet wurde die kurze Ansprache des Kanzlers von einem Pfeifkonzert. Dazu sagte Merz, er lasse sich "von denen, die rumschreien, nicht beeindrucken - "ich spreche mit denen, die helfen".

Der Landrat des Kreises Düren, Ralf Nolten, betonte, er habe den Bundeskanzler gebeten nicht während des Brandes zu kommen, sondern danach. Er zitierte einen Feuerwehrmann: "Ich brauche keine Politiker, sondern ich brauche solche Leute, die den Löschschlauch halten." Die Menschen, "die hier rufen und pfeifen", sollten besser dem THW, der Feuerwehr oder dem Roten Kreuz beitreten, sagte Nolten weiter. Dafür bekam der Landrat langen Applaus - auch vom Kanzler.

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