Reit-Weltmeisterschaft: Springreiter nach „Gänsehaut“ und Medaillen-Flut unter Druck
Im „Hexenkessel“ von Aachen ist eine Team-Medaille das Ziel. „Am liebsten natürlich Gold“, sagt der Einzel-Europameister.
Auch beim WM-Finale im Einzel gehört Richard Vogel zu den Topfavoriten.
Die bisherige Flut an Medaillen hat Deutschlands erfahrenster Springreiter am Fernseher verfolgt - und bei der Dressur unter Flutlicht mit der Medaille für Isabell Werth hat Marcus Ehning „Gänsehaut“ gespürt.
Nach den Erfolgen der Kollegen in den anderen Olympia-Disziplinen beginnen die Springreiter an diesem Mittwoch und stehen nun unter Druck.
Fünf Medaillen gab es in der Dressur und der Vielseitigkeit, davon zwei goldene.
Von der Atmosphäre erwarte er „das Gleiche“, sagte Ehning, der Routinier im deutschen Team.
Das größte Reitstadion der Welt sei ein „Hexenkessel“.
Und auch Bundestrainer Otto Becker hat „natürlich im Fernsehen gesehen, wie unsere Kollegen hier echt top abgeliefert haben und was für eine sensationelle Stimmung hier war“.
Spring-Quartett sei Druck gewohnt In drei Runden bis Freitag geht es zunächst um die Mannschaftsmedaillen.
Der Druck steige, „wenn man warten muss und erst in der zweiten Woche dran ist“, sagte Becker.
Die hohe Erwartungshaltung des heimischen Publikums komme dazu.
Aber sein Quartett sei „Druck gewohnt“, sagte der Bundestrainer.
Mit Ehning, Richard Vogel und Daniel Deußer hat der Coach gleich drei Reiter in seinem Team, die schon einmal in der ausverkauften Arena von Aachen den Großen Preis gewonnen haben.
Komplettiert wird das Quartett durch WM-Debütantin Sophie Hinners, die im Vorjahr zum deutschen EM-Team in A Coruña gehörte und Bronze gewann.
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