Strafprozess: Türsteher wegen Faustschlags verurteilt
Ein Düsseldorfer Club-Türsteher sollte laut Anklage eine Reihe von Gästen misshandelt und verletzt haben. Übrig blieb bei der Urteilsverkündung ein einziger Faustschlag.
Ein Türsteher eines Düsseldorfer Nachtclubs ist zu einer Geldstrafe von 3.500 Euro verurteilt worden, weil er einem Gast mit einem Fausthieb das Nasenbein gebrochen hat.
Es habe sich um „plötzliche und unbegründete Gewalt“ gehandelt, sagte ein Richter des Amtsgerichts und sprach den 44-jährigen Security-Mann wegen Körperverletzung schuldig.
Der Mann war wegen insgesamt vier zum Teil brutaler Gewalttaten angeklagt.
In drei Fällen sah das Gericht jedoch seine Beteiligung als nicht erwiesen an.
In zwei Fällen hätten weder Augenzeugen die Taten beobachtet noch die Opfer den Angeklagten als Täter identifiziert.
In einem weiteren Fall habe sich nicht klären lassen, wer zugeschlagen habe, erklärte der Richter.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
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