Öko-Test warnt: In diesem Dosen-Fertiggericht lauert eine besorgniserregende Chemikalie
Die Konservendose ist als eiserne Reserve nicht wegzudenken. Wer Sorge um seine Gesundheit hat, sollte allerdings weniger Dosenware verspeisen. Denn Öko-Test findet in vielen Büchsen Bisphenol A. Besonders ein Markenhersteller ist betroffen.
Von Softdrinks über Ananas und Gemüse bis hin zu Linseneintöpfen, Ravioli, Thunfisch und Kokosmilch - all das und noch viel mehr gibt es in Konservendosen. Was an sich der Haltbarkeit wegen praktisch ist. Doch das Image der Büchse als Aufbewahrungsort für Lebensmittel hat schon längst eine Delle bekommen. Schuld ist ein Schadstoff: Bisphenol A, kurz BPA. Er kann aus der Dosenbeschichtung in den Inhalt übergehen. Die Chemikalie gilt als besonders besorgniserregend, denn sie kann unter anderem die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und wirkt hormonähnlich. Der Mensch nimmt BPA vor allem über die Nahrung auf, Essen aus Dosen ist eine der Hauptquellen.
Öko-Test hat insgesamt 52 Konserven eingekauft und im Labor auf Bisphenol A, Bisphenol S (BPS) und Bisphenol F (BPF) analysieren lassen und Dosenlebensmittel unterschiedlicher Kategorien getestet: 10 Mal Linseneintopf, 6 Mal Ravioli, 9 Mal Erbsen & Möhren und 11 Mal Ananasscheiben sind jeweils in Weißblechdosen abgefüllt, 10 Mal Heringsfilets und 6 Mal Softdrinks in Aludosen. So wollten die Tester herausfinden, ob bestimmte Lebensmittel höher belastet sind als andere – beispielsweise, weil sie sich aus vielen verschiedenen Zutaten zusammensetzen oder Inhaltsstoffe enthalten, die im Ruf stehen, den Übergang von Bisphenolen aus der Dose ins Füllgut zu befördern.
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