AfD in NRW: AfD-Politiker will Mensur mit Parteikollegen austragen
Scharfe Klingen statt politischer Debatten: In Nordrhein-Westfalen soll es zu einem Fechtkampf zwischen zwei AfD-Politikern kommen.
Das sei allerdings eine „Privatsache“.
Ein AfD -Ratsherr aus Nordrhein-Westfalen will sich mit einem anderen AfD-Politiker aus dem Landesverband bei einer sogenannten Mensur mit Klingen messen.
Dabei handelt es sich um Matthias Büschges, der für die AfD im Kölner Stadtrat sitzt.
Sein Kontrahent sei der Düsseldorfer AfD-Ratsherr Jeremy Franosch, bestätigte Büschges der Deutschen Presse-Agentur.
Zuerst hatte das Nachrichtenportal „t-online“ darüber berichtet.
Austragungsort soll am Samstag ein Verbindungshaus in Düsseldorf sein.
Eine Mensur ist ein Fechtkampf zwischen Mitgliedern von Studentenverbindungen.
Die AfD in Nordrhein-Westfalen gilt seit Monaten als zerstritten.
Büschges bezeichnete den Vorgang allerdings ausdrücklich als reine „Privatsache“, die mit der Partei nichts zu tun habe. „Wir beide sind Familienväter“, sagte er. „Wir machten das aufgrund der sportlichen Herausforderung.“ Es würden auch nur „sehr wenige Parteimitglieder anwesend“ sein.
Zudem trete man „voll geschützt“ gegeneinander an. „Am Ende gehen wir nicht da rein, um den anderen zu verletzen.“ Verabredung bei Aufstellungsversammlung Büschges bestätigte zugleich, dass die Verabredung zu dem Fechtkampf bei der Aufstellungsversammlung der AfD für die NRW -Landtagswahl 2027 getroffen worden sei.
Dort hätte man sich „aus einer Bierlaune“ heraus ein wenig aufgezogen.
Eine Antwort von Franosch auf Fragen zu dem Sachverhalt stand zunächst noch aus.
Die Aufstellungsversammlung in Marl im Juli war vor dem Hintergrund des AfD-internen Streits in NRW eskaliert.
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