Millionen-Beute: Überfall auf Geldtransporter: Weiterer Prozess beginnt
Bewaffnete Täter kesseln in Berlin-Marzahn einen Geldtransporter ein.
Es fallen Schüsse.
Die Täter rauben schließlich über zwei Millionen Euro.
Doch sie kommen nicht weit mit der Beute.
Die Angreifer raubten 26 Geldkassetten mit rund 2,4 Millionen Euro: Nach einem bewaffneten Überfall auf einen Geldtransporter in Berlin-Marzahn vor rund eineinhalb Jahren hat ein zweiter Prozess begonnen.
Angeklagt ist ein 21-Jähriger.
Die Staatsanwaltschaft legt ihm unter anderem versuchten Mord aus Habgier und schweren Raub zur Last.
Der Angeklagte wies vor dem Landgericht Berlin eine Beteiligung an dem Überfall zurück. „Ich war kein Täter des Raubes“, erklärte er über einen seiner beiden Verteidiger.
Allerdings habe er sich der Beihilfe zu einem Raub schuldig gemacht, weil er einen Hydraulik-Spreizer und ein Blaulicht für die Täter beschafft habe.
Deren Pläne seien ihm zwar nicht bekannt gewesen, „aber mir war klar, dass sie eine große Sache vorhatten“.
Zu diesen Männern machte er keine Angaben, er wolle „kein Verräter sein“, so der Angeklagte.
Schüsse „aus kurzer Distanz“ Der Überfall ereignete sich am 23.
März 2025 in der Marzahner Chaussee.
Einer der Angreifer soll auf den Transporter zugefahren sein - mit Blaulicht auf dem Auto .
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