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Bestens gelaunt bei Filmfestspielen - George wird zum CLOWNey

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Bestens gelaunt bei Filmfestspielen - George wird zum CLOWNey

Venedig (Italien) – George wird zum CLOWNey! Den Goldenen Löwen für sein Lebenswerk nahm Hollywoodstar George Clooney (65) mit großer Ehre entgegen, sich selbst dagegen nahm er nicht allzu ernst. Auf dem roten Teppich zeigte sich der Oscar-Preisträger von seiner lustigen Seite und sorgte für große Lacher bei Fotografen und Fans.

Gemeinsam mit seiner Frau Amal (48) posierte der Hollywoodstar zunächst geschniegelt für die Fotografen. Doch schnell wurde klar: Clooney war an diesem Abend in Bestform. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht alberte er auf dem roten Teppich herum, wechselte plötzlich die Seiten und setzte sich kurzerhand zu den Fotografen an den Rand. Dann schnappte er sich sogar eine Kamera und drückte selbst auf den Auslöser.

Die Fotografen hatten ihren Spaß, die Fans sowieso. Anschließend nahm sich der Publikumsliebling noch Zeit für Autogramme. Ein Auftritt, der beweist: Trotz Weltruhm, Oscar und nun auch Goldenem Löwen hat sich Clooney seinen Schalk im Nacken bewahrt.

Bei der Laudatio wurde es emotional! Schauspielerin und langjährige Freundin Laura Dern (59) zeichnete das Bild eines Mannes, dessen Einfluss weit über Hollywood hinausreicht. Clooney sei nicht nur ein herausragender Schauspieler und Regisseur, sondern auch ein Aktivist, der sich stets für andere einsetze. „Uns wurde eine Legende geschenkt.“

Besonders für Lacher sorgten die Anekdoten, die Freunde Clooneys ihr für die Rede mitgegeben hatten. So zitierte sie Brad Pitt (62) mit den Worten: „Georges Geschichten werden mit jedem Mal besser. Er altert so würdevoll wie ein alter Gouda. Er kann fast alles (...) und macht es besser als jeder von uns. Aber bitte, bitte haltet ihn von der Tanzfläche fern.“

Auch Dern selbst fand warme und zugleich augenzwinkernde Worte für ihren Freund. „Warum lieben wir George Clooney ?“, fragte sie das Publikum. Die Antwort lieferte sie selbst: „Er ist ein Rebell, ein Schelm, ein Altruist, ein Schauspieler, ein Sportler, der Einzige, den man in einer Krise an seiner Seite haben möchte. Ein Vater, ein Ehemann, ein Weltbürger, ein Verfechter der Gerechtigkeit und ein wirklich schlechter Tänzer.“

Als George schließlich selbst die Bühne betrat, eröffnete er seine Dankesrede mit einem typischen Clooney-Witz. „Wenn man dir sagt, dass du einen Preis für dein Lebenswerk bekommst, fallen einem eigentlich nur zwei Dinge ein. Das erste ist: Was für eine unglaubliche Ehre das ist. Und das zweite: Wissen die etwa etwas, was ich nicht weiß? Ihr habt mit meinen Ärzten gesprochen, oder?“

Danach wurde der Schauspieler nachdenklich. Er sprach über die Bedeutung von Filmen und Geschichten in einer zunehmend polarisierten Welt. Sein wohl bewegendster Satz des Abends: „Ja, Filme beenden keine Kriege. Sie senken nicht die Inflation. Sie beeinflussen keine Wahlen. Aber sie bewirken etwas Bemerkenswertes: Sie erinnern uns daran, dass wir nicht allein sind.“

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