Hauptstadt: Wegen Sanierung: Berliner Gedächtnis-Kirche muss schließen
Eines der Wahrzeichen Berlins bröckelt: Die Gedächtnis-Kirche muss umfassend saniert werden.
Nach der Schließung soll man dann die Turmruine besteigen können, gegen ein Eintrittsgeld.
Wegen Sanierung muss die Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche für zwei Jahre schließen.
Der moderne Kirchenbau und auch der Glockenturm von Architekt Egon Eiermann von 1961 sollen ab 2027 renoviert werden.
Die Turmruine schließt bereits ab September.
Das Berliner Wahrzeichen mit dem im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstörten Kirchturm ist auch ein Mahnmal.
Es sei das vielleicht bekannteste Friedensmahnmal der Welt, sagte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos). „Es ist ein Herzstück unserer Erinnerungskultur.“ Die Sanierung soll insgesamt rund 45 Millionen Euro kosten, wie die zuständige Stiftung mitteilte.
Die bröckelnden Betonwaben und blauen Glasfenster der Neubauten müssen saniert werden, auch technische Anlagen wie Heizung und Wasserleitungen sollen modernisiert werden.
Turmruine soll Eintritt kosten Die Turmruine bekommt außerdem eine neue Ausstellung und soll dann auch bestiegen werden können.
Für den alten Turm, dessen Wiedereröffnung für 2028/29 geplant ist, muss dann Eintritt gezahlt werden.
Der Eintrittspreis steht noch nicht fest.
Die eigentliche Kirche soll weiterhin keinen Eintritt kosten.
Kaiser Wilhelm II. hatte die Kirche als Gedenkstätte für seinen Großvater errichten lassen.
Im Zweiten Weltkrieg wurde sie durch Bomben stark beschädigt.
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