Norwegisches Königshaus: Norwegen sorgt sich um kranken König
Norwegen bangt um König Harald V.: Nach einer Blutkrankheit hat sich der 89-Jährige nun auch eine bakterielle Infektion zugezogen. Ärzte sprechen von einem ernsten Zustand.
Nach einer Meldung des norwegischen Hofs über den verschlechterten Gesundheitszustand von König Harald V. sorgt sich das Land um seinen Monarchen.
Der 89-Jährige war bereits in der vergangenen Woche ins Krankenhaus gekommen.
Wegen der Bluterkrankung hämolytische Anämie - einer Form der Blutarmut - war er mit Kortison behandelt worden, was zu einer Flüssigkeitsansammlung im Körper geführt hatte.
Jetzt hat er sich nach Angaben des Königshauses zusätzlich eine bakterielle Infektion des Blutkreislaufs zugezogen.
Das könne ein „ernster Zustand“ sein, sagte der Geriatrie-Professor Leiv Otto Watne vom Universitätskrankenhaus Akershus dem norwegischen Rundfunk am Sonntagabend. „Man muss vorsichtig mit Spekulationen sein, aber der König war schon mehrfach wegen unterschiedlicher gesundheitlicher Problemen im Krankenhaus“, sagte Håkon Ihle Hansen, Oberarzt am Krankenhaus Bærum, dem Sender NRK. „Das kann ein Ausdruck für seine zunehmende gesundheitliche Schwäche sein.“ Wegen seiner Erkrankung hatte König Harald mehrere Termine absagen müssen.
Norwegische Medien gehen davon aus, dass auch Königin Sonja ihr Programm deshalb anpassen wird.
Bei einem am Mittwoch im Kalenders des Königshauses vermerkten Termin - einer Vorführung der königlichen Garde auf dem Schlossplatz - ist Sonja nicht mehr aufgeführt.
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