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Kultur

Migrationspolitik: Sachsen-Anhalt eröffnet Sekundärmigrationszentrum - Wofür?

Stern ·
Migrationspolitik: Sachsen-Anhalt eröffnet Sekundärmigrationszentrum - Wofür?

Wer in der EU Asyl beantragt, soll das in dem Land tun, in das er zuerst einreist.

Die Weiterreise soll unterbunden werden.

Wer dennoch in Sachsen-Anhalt ankommt, soll zügig zurück.

Sachsen-Anhalt nimmt in der kommenden Woche in Halberstadt ein Sekundärmigrationszentrum in Betrieb - dort werden Menschen untergebracht, für deren Asylverfahren andere EU-Staaten zuständig sind.

Es entstehen 150 Plätze für alleinreisende Männer, sagte Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) in Magdeburg.

Der Betrieb soll am 28.

August auf dem Gelände der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber des Landes Sachsen-Anhalt (ZASt) aufgenommen werden.

Es werden bestehende Unterkünfte genutzt. „Weiterreisen in der Europäischen Union lohnt sich nicht“ Die Zentren sind ein Instrument des neuen Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS), das seit dem 12.

Juni 2026 in Kraft ist.

Ziel des GEAS sind schnellere Asylverfahren.

An den Außengrenzen der EU werden die Daten der Einreisenden erfasst.

Das unberechtigte Weiterreisen innerhalb der EU soll verhindert werden.

Asylsuchende sollen einen Antrag in dem Land stellen, in das sie zuerst eingereist sind, und die Entscheidung auch dort abwarten.

Zieschang sagte: „Es geht um das klare Signal: Weiterreisen in der Europäischen Union lohnt sich nicht“.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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