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Abbruch der Kommunikation: Menschen, die "ghosten", leiden oft mehr als gedacht

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Abbruch der Kommunikation: Menschen, die "ghosten", leiden oft mehr als gedacht

Beim sogenannten Ghosting bricht eine Person jeglichen Kontakt plötzlich ab. Eine Studie zeigt, dass sich die Ghoster dabei schlechter fühlen, als ihre Opfer vermuten. Und: Schon wenige Worte können vieles ändern.

Man schreibt eine Nachricht, und es kommt nichts zurück. Nicht nur für ein paar Stunden, sondern womöglich für Tage, Wochen oder dauerhaft. Das plötzliche und unangekündigte Abbrechen jeglicher Kommunikation wird als "Ghosting" bezeichnet, insbesondere beim Dating. Eine Person verschwindet - wie ein Geist, englisch "ghost" - aus dem Leben der anderen, beantwortet auch keine Nachrichten und Anrufe mehr. Eine neue Studie zeigt nun, dass die "Ghoster" sich dabei schlechter fühlen, als die Wartenden glauben.

Ein Forschungsteam der University of California in Berkeley und der University of Cambridge hatte drei Experimente mit mehr als 1100 Teilnehmern durchgeführt. Dabei kam heraus, dass Geghostete meist deutlich unterschätzten, wie schlecht sich die Ghoster fühlten. Am größten war die Lücke, wenn jemand gar nicht absichtlich geschwiegen hatte, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Personality and Social Psychology Bulletin" .

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