Auch positive Folgen möglich: Das steht Deutschland im El-Niño-Winter bevor
Jedes Jahr zu dieser Zeit kursieren Langfristprognosen zum Winterwetter in Deutschland. In diesem Jahr ist aber einiges anders - denn El Niño könnte entscheidend sein.
Auch wenn es in den letzten Tagen immer wieder sehr mild war: Ja, das Winterhalbjahr steht unvermeidlich bevor. Und damit auch die teils sehr fragwürden Winterprognosen. Zumindest schallten in den letzten Jahren immer zu dieser Zeit Prognosen vom Jahrhundertwinter durchs Land. Aber in diesem Jahr ist alles anders.
In diesem Jahr wird plötzlich vor einem anderen Extrem gewarnt: Ein El-Niño-Winter, der uns ordentlich einheizen könnte. Und das, obwohl dieses Klimaphänomen viele tausend Kilometer entfernt über dem Pazifik stattfindet? Ganz unbegründet sind diese Vermutungen nicht, wie ein genauer Blick auf den Ist-Zustand und die Langfristberechnungen der Wettermodelle zeigt.
Zunächst lohnt ein Blick zurück. Über die Sommermonate waren global drei Dinge besonders auffällig. Zum einen gab es das sich sehr schnell aufbauende El-Niño-Ereignis im Pazifik. Außerdem gab es nicht nur bei uns sehr starke Hitzehochs. Sie reihten sich wie ein Gürtel um die Nordhemisphäre. Und drittens war es gleichzeitig in der Arktis überraschend kalt und schon im September schlug dort der Winter regional heftig zu.
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