Champions League: Verpasster Coup gegen Atlético: VfB zwischen Stolz und Ärger
Für einen Punkt reicht Stuttgarts starker Auftritt gegen Madrid, für die Sensation aber nicht.
Effizienz bleibt ein Thema - auch mit Blick auf die schnelle Rückkehr in den Bundesliga-Alltag.
Sieg verpasst, Selbstvertrauen gewonnen.
Beim VfB Stuttgart waren sie nach dem 1:1 (1:0) gegen Atlético Madrid hin- und hergerissen: zwischen Stolz und Ärger .
Im Grunde seien alle glücklich, sagte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth. Über die mitunter furiose Leistung.
Was das Ergebnis betrifft, wäre aber mehr drin gewesen, resümierten die Schwaben unisono. „Wir waren gierig, griffig.
Das, was sonst Atlético auszeichnet, diese Verbindung aus spielerischer Klasse und Aggressivität, haben wir heute auf den Platz gebracht“, sagte Wohlgemuth nach der Champions-League-Partie am Dienstag und sprach vom bislang „besten Spiel“ der Stuttgarter in dieser Saison.
Eine „Unachtsamkeit“ habe sie aber „um den vollen Lohn dieser Energieleistung gebracht“.
Statt drei Punkten gab's letztlich einen.
Ein Teil- als Achtungserfolg.
Aber eben nicht der große Coup, der möglich gewesen wäre.
Undav : „Verlorene zwei Punkte“ Es seien „verlorene zwei Punkte“, analysierte Kapitän Deniz Undav bei Prime Video.
Immerhin hatte der Fußball-Bundesligist nach der Führung durch Jamie Leweling (36.
Minute) und dem Ausgleich durch Julián Alvarez (47.) fast eine halbe Stunde in Überzahl gespielt.
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