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Post-Holiday-Syndrom : Arbeitsfrust: Was gegen den Nach-Urlaubs-Blues hilft

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Post-Holiday-Syndrom : Arbeitsfrust: Was gegen den Nach-Urlaubs-Blues hilft

Nach dem Sommerurlaub zurück im Büro und jetzt völlig antriebslos? Wie kleine Tricks und ein Perspektivwechsel helfen, den Jobfrust nach dem Sommerurlaub zu überwinden.

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Und während der Auszeit teilen Berufstätige häufig einen Gedanken: Wie stressfrei das Leben doch ohne Job sein könnte. Umso extremer dann der Kontrast, wenn nach dem Urlaub wieder der Arbeitsalltag anrollt. Schon beim Gedanken an das vollgelaufene Postfach oder liegengebliebene Arbeit stellt sich akute Unlust ein.

Dieses Motivationsloch nach dem Urlaub hat einen Namen: "Beim Post-Holiday-Syndrom handelt es sich um ein Gefühl von Unzufriedenheit und Antriebslosigkeit", sagt Stefanie Bickert, Karriere-Expertin bei der Jobplattform Indeed. Typisch sind etwa schlechter Schlaf und Müdigkeit sowie mangelnde Konzentration. Andere wiederum haben hauptsächlich schlechte Laune und fühlen sich insgesamt antriebslos.

In der Regel ist das ganz normal. "Unser tägliches Leben besteht aus vielen Routinen. Sie geben Struktur, kommen uns aber während eines längeren Urlaubs gern abhanden. Wenn dann der Alltag wieder beginnt, bringt das Anpassungsschwierigkeiten mit sich", sagt Bickert.

Grundsätzlich begegnet man dem Stimmungstief am besten mit Akzeptanz. "Es braucht schlichtweg Zeit, bis sich die neuen – oder alten – Routinen wieder selbstverständlich anfühlen." Bis es so weit ist, dauert es manchmal einige Tage, in anderen Fällen sogar einige Wochen. Es gibt aber Strategien, dem Rückkehrfrust etwas entgegenzusetzen und wieder neue Motivation zu finden:

Bickert rät, mindestens den Vormittag des ersten Arbeitstags nach dem Urlaub im Kalender zu blocken. Eine To-do-Liste hilft beim Überblick. Am besten notiert man unter den ersten Punkten Aufgaben, die ein schnelles Erfolgserlebnis liefern und auf die man sich vielleicht sogar freut. Dieser Perspektivwechsel hin zu den erfüllenden Seiten des Jobs stärke nicht nur die Motivation, sondern bringe auch Sicherheit beim Neustart.

Auch wenn sich vieles aufgestaut hat: Die Distanz aus dem Urlaub kann helfen, mit frischem Blick auf die eigenen Arbeitsroutinen zu blicken. Bickert erklärt das an einem Beispiel: "Wer sich konsequent aus überflüssigen E-Mail-Verteilern abmeldet, investiert im ersten Moment ein paar Minuten mehr, spart aber in Zukunft Zeit."

Die Karriereberaterin rät zusätzlich, den Kalender und die To-do-Liste daraufhin zu prüfen, ob noch alle Meetings und Aufgaben wirklich wichtig sind oder gegebenenfalls angepasst oder gar gestrichen werden sollten.

Die Zeit nach dem Sommerurlaub kann auch eine gute Gelegenheit sein, um an neuen Zielen zu arbeiten. Stefanie Bickert rät Berufstätigen, sich nun zu fragen, was sie im nächsten Abschnitt des Jahres eigentlich erreichen wollen. Vorfreude sei ein wichtiger Verstärker für die eigene Jobzufriedenheit. Klare Ziele können antreiben. Und sie zeigen deutlich, worauf man jetzt am besten den Fokus legt.

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