Bundesregierung: Absage für Merz – Kanzler muss für Staatsminister-Amt weitersuchen
Sie galt als Favoritin für den Job, nun ist nach stern -Informationen klar: Nadine Keßler wird nicht Sport-Staatsministerin.
Sie sagte Merz ab – nicht als Erste im Zuge des Kabinettsumbaus.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist weiter auf der Suche nach einer Sport-Staatsministerin.
Die ehemalige Fußball-Nationalspielerin Nadine Keßler hat für das Amt im Kanzleramt abgesagt.
Keßler stehe für den Posten nicht zur Verfügung, erfuhr der stern aus Regierungskreisen.
Am Freitag hatte bereits die „Bild“-Zeitung berichtet.
Sie habe sich letztlich für ihre Aufgaben bei der Uefa entschieden, hieß es in Berlin.
Keßler ist maßgeblich verantwortlich für die Ausrichtung der Frauenfußball, EM 2029 in Deutschland.
Kanzler Friedrich Merz sucht nun in Ruhe und in einem größeren Kreis nach einer Nachfolgerin für Christiane Schenderlein (CDU).
Diese war bei der Kabinettsumbildung Ende Juli als Staatssekretärin ins Gesundheitsministerium gewechselt.
Der stern hatte bereits vor einigen Wochen über die Suche berichtet ( Lesen Sie hier ).
Wie die „Bild“ berichtete, beschränkt sich die Auswahl dabei nicht nur auf den Fußballbereich: Im Fokus des Kanzleramts stünden auch erfolgreiche Persönlichkeiten aus anderen Disziplinen, darunter explizit Olympiasiegerinnen und Goldmedaillengewinner.
Das Staatsministerium solle ein starkes Signal senden – für den Spitzensport genauso wie für den Breitensport.
Merz will Amt „ohne Zeitdruck“ nachbesetzen Die Bundesregierung wollte die Absage Keßlers zunächst nicht bestätigen.
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