Nachwirkungen der Corona-Zeit: „Ein Fehler“: Xhaka mit Geständnis um Corona-Impfzertifikate
Bevor er bald vernommen wird, legt Granit Xhaka öffentlich ein Geständnis ab.
Covid-Impfzertifikate bekam er, weil er sie kaufte.
Das hat für ihn auch sportliche Folgen.
Nach tagelangem Rumoren um gefälschte Impfzertifikate aus der Corona-Zeit hat Granit Xhaka öffentlich ein reumütiges Geständnis abgelegt.
Die Angelegenheit ist für den 33 Jahre alten Schweizer Fußball-Star damit aber noch lange nicht erledigt: In der Nationalmannschaft wird der Rekordnationalspieler vorerst fehlen - und eine Rückkehr ist offen.
Von der Luzerner Staatsanwaltschaft wird Xhaka in der Sache schon bald vernommen.
Statement via Instagram „Im Zusammenhang mit der Covid-19-Impfung war ich damals persönlich stark verunsichert und hatte große Bedenken“, schrieb Xhaka bei Instagram.
Er erklärte weiter, dass er „tiefes Misstrauen gegenüber dem Impfstoff“ empfunden habe.
Es sei auch „von Ängsten und Verunsicherung geprägt“ gewesen. „In dieser aufgewühlten Gefühlslage habe ich eine Impfbestätigung erworben, anstatt meine offenen Fragen auf dem vorgesehenen Weg zu klären“, schrieb Xhaka. „Heute sehe ich klar, dass dieser Weg nicht richtig war.
Es war ein Fehler.“ Nur zwei Tage vor Xhakas Stellungnahme hatte sein Sprecher Andreas Bantel gesagt, dass Xhaka eine Bestätigung der behandelnden Ärztin für zwei Termine vorliege.
Das Boulevardblatt „Blick“ hatte diese mit dem Spielplan von Xhakas damaligem Verein abgeglichen und daraufhin getitelt: „Neue Ungereimtheiten im Fall Xhaka“.
Erinnerungen an den Fall Fischer Ohnehin ermittelt bereits die Staatsanwaltschaft Luzern.
Diese hatte auch übernommen, als der damalige Trainer der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft, Patrick Fischer, 2022 während der Pandemie mit einem über den Messengerdienst Telegram bestellten und gefälschten Covid-Impfzertifikat zu den Winterspielen in China gereist war.
Erst in diesem Jahr trennte sich der Verband von Fischer. „Aus heutiger Sicht war unsere erste Beurteilung, wonach die Angelegenheit abgeschlossen ist, zu kurz gegriffen“, sagte dabei Präsident Urs Kessler.
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