Felor Badenberg: Plagiatsjäger entlarvt 83 Fälschungen bei Berlins Justizsenatorin
Felor Badenberg ist Justizsenatorin und kandidiert bei Berlines Abgeordnetenhauswahl.
Nun wirft ihr der „Plagiatsjäger“ Stefan Weber geistigen Diebstahl in ihrer Doktorarbeit vor.
Berlins Justizsenatorin Felor Badenberg lässt nach Medienberichten gegen sie erhobene Plagiatsvorwürfe untersuchen.
Mehr als 80 Plagiate hat der „Plagiatsjäger“ und Kommunikationswissenschaftler Stefan Weber nach eigenen Angaben in ihrer Doktorarbeit gefunden und wenige Wochen vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin ein Gutachten dazu veröffentlicht.
Konkret spricht Weber von „83 Plagiatsfragmenten“. „Die Dissertation wurde nach bestem Wissen und Gewissen angefertigt“, teilte die CDU -Politikerin mit. „Ich habe die Universität zu Köln gebeten, meine Dissertation unabhängig und umfassend zu prüfen.
Die wissenschaftliche Bewertung einzelner Fundstellen ist Gegenstand dieses Verfahrens.“ Badenberg hatte ihre Dissertation demnach im Jahr 2005 an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln abgelegt.
Seit 2023 Berliner Justizsenatorin Badenberg, geboren im Iran, ging ab 1987 in Deutschland zur Schule, studierte Jura und promovierte.
Ab 2006 arbeitete sie im Bundesamt für Verfassungsschutz und baute unter anderem die Cyberabwehr auf.
Beim Verfassungsschutz leitete sie den Bereich Rechtsextremismus und Terrorabwehr und kümmerte sich auch um die Beobachtung der AfD als rechtsextremistischer Verdachtsfall.
Im Jahr 2022 wurde sie Vizepräsidentin der Behörde – als erste Frau auf diesem Posten.
Im Jahr 2023 wurde Badenberg Senatorin für Justiz und Verbraucherschutz in Berlin .
Damals war sie noch parteilos.
Im darauffolgenden Jahr trat sie in die CDU ein.
Die 51-Jährige, die seit Februar auch Mitglied im CDU-Bundesvorstand ist, tritt bei der Abgeordnetenhauswahl am 20.
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