Prioritäten im Heimatbundesland: Schwesig will sich bei SPD-Vorsitz nicht festlegen
Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas fällt bei der Suche nach einer neuen SPD-Spitze immer wieder der Name Manuela Schwesig. Die Ministerpräsidentin verweist auf ihren Regierungsauftrag in Mecklenburg-Vorpommern, schließt eine Kandidatur aber nicht ausdrücklich aus. Ihr Vorgänger traut ihr sogar noch mehr zu.
In der Diskussion um die Nachfolge von Bärbel Bas an der SPD-Bundesspitze hat Mecklenburg-Vorpommerns Landesvorsitzende und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bekräftigt, dass sie ihre Prioritäten im Heimatbundesland sieht. "Ich bin am 20. September in Mecklenburg-Vorpommern dafür angetreten, dass ich meine Arbeit als Ministerpräsidentin für Mecklenburg-Vorpommern fortsetze und dafür habe ich ein sehr hohes Vertrauen bekommen, über 35 Prozent der Stimmen", sagte Schwesig in Berlin am Rande der Bundesratssitzung auf die Frage, wann sie entscheide, ob sie als SPD-Vorsitzende antritt.
"Viele Wählerinnen und Wähler haben uns als SPD in MV das Vertrauen ausgesprochen, weil sie sich darauf verlassen, dass ich meine Arbeit als Ministerpräsidentin fortsetze und eine demokratische, stabile Regierung bilde. Und genau das ist mein Auftrag." Aktuell liefen die Koalitionsverhandlungen mit Linken und Grünen. "Deshalb bitte ich alle um Verständnis, dass ich genau das mache, wofür ich angetreten bin", sagte die Politikerin. "Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger."
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