Kriminalität: Ex-Kita-Mitarbeiter wegen Kinderpornografie unter Verdacht
Er soll Fotos von Kindern einer Kita, in der er arbeitete, per KI zu Kinderpornografie verändert haben - deshalb ist der Mann ins Visier der Ermittler geraten.
Zu den Vorwürfen schweigt er bisher.
Ein 32-jähriger ehemaliger Mitarbeiter einer Gießener Kita soll mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz pornografische Aufnahmen von Kindern erstellt haben, die dort betreut wurden.
Sei Anfang dieses Jahres werde gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Erwerbs, Besitzes und der Verbreitung kinderpornografischer Inhalte geführt, teilte die Staatsanwaltschaft Gießen mit.
Zuvor hatten mehrere Medien über den Fall berichtet.
Im Rahmen der Ermittlungen habe es auch eine richterlich angeordnete Durchsuchung gegeben, bei der mehr als 20 Datenträger sichergestellt wurden.
Derzeit würden diese noch ausgewertet.
Im Zuge einer ersten Sichtung habe sich gezeigt, dass es sich teils auch um KI-generierte kinderpornografische Bilder handele.
Es bestehe der Verdacht, dass der Beschuldigte „harmlose“ Kinderfotos durch KI oder andere technische Mittel zu kinderpornografischen Darstellungen verändert habe, darunter Fotos und Videos.
Ermittlungen nach Hinweis von US-Organisation Auf den Fall habe die gemeinnützige US-Organisation National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC) die deutschen Behörden aufmerksam gemacht, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Mangels Haftgründen befinde sich der Mann auf freiem Fuß, die Ermittlungen gegen ihn dauerten an.
Belastbare Hinweise auf einen realen Missbrauch lägen bislang nicht vor.
Der Beschuldigte schweigt nach Angaben der Staatsanwaltschaft bislang zu den Vorwürfen.
Weitere Auskünfte können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht erteilt werden.
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