Lüften: Warum Sie jeden Morgen das Schlafzimmerfenster öffnen sollten
Ist es warm, lüften ohnehin die meisten Menschen.
Mit dem bloßen Aufreißen einiger Fenster ist es aber nicht getan.
Was Sie beim Lüften beachten sollten.
In Deutschland hat das Lüften Tradition, in anderen Ländern staunt man immer wieder über die deutsche Bereitschaft, mehrmals am Tag alle Fenster aufzureißen.
Nicht nur in den sozialen Medien wurde zuletzt das Lüften – auch „House Burping“ genannt – heiß diskutiert.
Auch die renommierte US-amerikanische Zeitung „New York Times“ stellt die Frage: „Should We All Be ‘House Burping’?“ (übersetzt: „Sollten wir alle ‘Hausrülpsen’?“) In Innenräumen sammelt sich ständig Feuchtigkeit an, etwa durch Atmen, Duschen, Kochen oder Wäschetrocknen.
Wird diese feuchte Luft nicht regelmäßig ausgetauscht, kann Schimmel entstehen.
Gleichzeitig reichern sich Kohlendioxid, Gerüche und Schadstoffe in der Raumluft an.
Regelmäßiges Lüften sorgt deshalb nicht nur für ein besseres Raumklima, sondern kann auch die Konzentration und das Wohlbefinden verbessern.
Die wichtigsten Lüftungsregeln hat die Verbraucherzentrale auf ihrer Webseite zusammengestellt: Regelmäßiges Stoß- und Querlüften Mindestens drei bis vier Mal pro Tag sollte die Luft aus hygienischen Gründen komplett ausgetauscht werden.
Am besten stoßlüftet man mehrmals täglich, indem man die Fenster für einige Minuten vollständig öffnet.
Besonders effektiv ist das Querlüften, bei dem gegenüberliegende Fenster oder Türen gleichzeitig geöffnet werden.
So entsteht Durchzug und die verbrauchte Luft wird innerhalb kurzer Zeit gegen frische Außenluft ausgetauscht.
Ist man den ganzen Tag unterwegs und nicht zu Hause, sollte man zumindest morgens und abends lüften.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.