DFB-Pokal: Leiden statt Leichtigkeit: Augsburgs Arbeitssieg als Lektion
Der FC Augsburg erfüllt seine Pokalaufgabe in Cottbus.
Gegen einen leidenschaftlichen Kontrahenten fehlt dem Spiel des Bundesligisten jede Dominanz.
Der Trainer sieht dennoch wichtige Schritte.
Vielleicht schickt Manuel Baum noch einen Präsentkorb in die Lausitz.
Der Trainer des FC Augsburg war nach dem hart erarbeiteten 2:0-Sieg in der ersten DFB-Pokalrunde beim FC Energie Cottbus dem Zweitliga-Aufsteiger jedenfalls sehr dankbar für die große Gegenwehr. „Es war ein Spiel auf Bundesliga-Niveau und wir gehen jetzt gut vorbereitet rein“, sagte Baum.
Das angesichts der großen Cottbuser Fußball-Leidenschaft etwas glückliche Weiterkommen im Cup-Wettbewerb hatte der FCA-Coach schnell abgehakt.
Statt Leichtigkeit hieß es für den FCA zu leiden.
Die Prüfung wurde bestanden.
Und natürlich zählt jetzt nur der Liga-Start gegen den FC Schalke 04 am kommenden Sonntag.
Und dem Coach ist klar, dass „wir noch einiges draufpacken müssen.“ Kein Gegentor als Pluspunkt Im Details sprach Baum von zu vielen technischen Fehlern seines Teams.
Gerade in der Balleroberung sei einiges noch im Argen.
Torwart Finn Dahmen war nach neun Gegentoren in den Testspielen gegen die englischen Premier-League-Teams AFC Bournemouth (2:5) und Leeds United (0:4) vor allem erstmal froh über die Null, die er mit gutem Stellungsspiel und manchen Paraden maßgeblich sicherte.
Der Schlussmann merkte aber auch an: „Wir können uns in vielen Bereichen noch verbessern.
Gegen den Ball hat es nicht gepasst, obwohl wir zu null gespielt haben.
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