Oldenburg: Angler entdeckt mehrere Jahrzehnte altes Autowrack im See
Auf der Suche nach Fischen sieht ein Bootsfahrer mit einem Sonargerät etwas Ungewöhnliches.
Er informiert die Polizei - Taucher rücken aus.
Ein Angler hat ein Autowrack auf dem Grund eines Sees in Oldenburg entdeckt.
Die Ermittler gehen davon aus, dass der Wagen in den 1970er oder den 1980er dort landete.
Taucher untersuchten das Fahrzeug, wie ein Sprecher der Polizei berichtete.
Hinweise auf den Besitzer oder die Besitzerin gebe es nicht. „Wir kriegen wahrscheinlich gar nicht mehr heraus, wem das Auto gehört hat“, sagte der Sprecher.
Ihm zufolge war der Angler mit einem Boot und einem Sonargerät auf dem Großen Bornhorster See unterwegs, als er die Umrisse des Autos sah. Über den ungewöhnlichen Fund hatten zuvor die „Nordwest-Zeitung“ und der NDR berichtet.
Welche Erkenntnisse hat die Polizei ? Wie und warum das Auto in dem See landete, ist unklar.
Hinweise auf ein Verbrechen gebe es nicht, sagte der Polizeisprecher.
Straftaten wie Diebstahl seien inzwischen auch verjährt, erklärte er.
Nach Jahrzehnten im See wurde das Wrack am vergangenen Montag geborgen.
Polizeitaucher brachten dazu spezielle Kissen an dem Fahrzeug an.
Zum Schutz des Gewässers wurde eine Ölsperre ausgelegt.
Tatsächlich traten bei der Bergung Betriebsstoffe aus, eine Verunreinigung des Sees wurde den Angaben zufolge verhindert.
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