Montag, 12. Oktober 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
› Konzerte abgesagt - Rapper Haftbefehl „unter ärztlicher Aufsicht“!› Zweites Ja-Wort bei „Promi BB“ - Kim Virginia und Nikola heiraten live im TV› Nach Chemo-Ende der nächste Triumph - Lafer grillt sich bei zur WM!› Alles muss raus - Heino versteigert seine besten Stücke› Ausverkauft! 15.000 Fans! - Campino feiert Gänsehaut-Abschied in Argentinien› L'Osteria-Gründer verunglückt - Ein Missgeschick machte Rader zum Pizza-König› Einer erfolgreicher als der andere - So ticken die lustigen Wontorras› „Tatort“-Kommissarin im Steckbrief - Almila Bagriaciks Karriere begann mit einem Zufall› „Bares für Rares“ – Highlight der Woche - Flohmarktfund mit 90 Diamanten begeisterte Händler› Konzept, Sendetermine, Infos - Alle Infos zur Talkshow „hart aber fair“› Konzerte abgesagt - Rapper Haftbefehl „unter ärztlicher Aufsicht“!› Zweites Ja-Wort bei „Promi BB“ - Kim Virginia und Nikola heiraten live im TV› Nach Chemo-Ende der nächste Triumph - Lafer grillt sich bei zur WM!› Alles muss raus - Heino versteigert seine besten Stücke› Ausverkauft! 15.000 Fans! - Campino feiert Gänsehaut-Abschied in Argentinien› L'Osteria-Gründer verunglückt - Ein Missgeschick machte Rader zum Pizza-König› Einer erfolgreicher als der andere - So ticken die lustigen Wontorras› „Tatort“-Kommissarin im Steckbrief - Almila Bagriaciks Karriere begann mit einem Zufall› „Bares für Rares“ – Highlight der Woche - Flohmarktfund mit 90 Diamanten begeisterte Händler› Konzept, Sendetermine, Infos - Alle Infos zur Talkshow „hart aber fair“
Kultur

Metall- und Elektroindustrie: IG Metall pocht auf fünf Prozent mehr Geld

Stern ·
Metall- und Elektroindustrie: IG Metall pocht auf fünf Prozent mehr Geld

In der anstehenden Tarifrunde für 3,7 Millionen Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie pocht die IG Metall auf deutliche Verbesserungen: Der Vorstand der Industriegewerkschaft beschloss am Mittwoch die Forderung nach fünf Prozent mehr Geld und einer tariflichen Gewinnbeteiligung für „Boom-Unternehmen“, wie die IG Metall mitteilte.

Außerdem soll es eine „tarifliche Sicherung von Zukunft und Beschäftigung“ geben.

Die IG Metall gehe „mit kämpferischem Realismus in die Verhandlungen“, kündigte Gewerkschaftschefin Christiane Benner an. „Verzicht bringt nichts voran.

Statt Krisenrhetorik, Angriffen auf soziale Standards und Schwarzmalerei erwarten die Beschäftigten sichere Jobs, Ausgleich für gestiegene Preise und einen gerechten Anteil an den Gewinnen der Unternehmen“, erklärte sie. „Verlagerungsdrohungen als Ablenkungsmanöver von Management-Versagen akzeptieren wir nicht.“ Bereits am Dienstag hatten die Bezirke der IG Metall die Forderung nach fünf Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten als Beschlüsse ihrer Tarifkommissionen mitgeteilt - nun beschloss dies auch der Gewerkschaftsvorstand.

Die Arbeitgeberseite hatte die Forderungen am Dienstag als „realitätsfern“ zurückgewiesen.

Für die Arbeitgeber gehe es derzeit vor allem darum, die Kosten zu senken, erklärte Südwestmetall. „Es muss uns gelingen, dass unsere Unternehmen hier wieder wettbewerbsfähig produzieren können und somit möglichst viele Arbeitsplätze im Land erhalten bleiben“, argumentierte der Südwestmetall-Vorsitzende Peter Sebastian Krause.

Die IG Metall hob am Mittwoch indes hervor, dass der Auftragsbestand in zwei Dritteln der Unternehmen laut Erhebungen der Gewerkschaft „gut oder sehr gut“ sei.

Einen Auftragsboom gibt es demnach insbesondere bei Herstellern von Schiffen und Schienenfahrzeugen sowie in der Medizintechnik, in der Luft- und Raumfahrt und im Rüstungsbereich.

Bei einem Drittel der Unternehmen - vor allem in der Autoindustrie oder im Maschinenbau - sei die Auftragslage hingegen „schlecht bis sehr schlecht“.

Das Forderungspaket der Gewerkschaft sei vor diesem Hintergrund „verantwortungsvoll, gerecht und passgenau“, erklärte IG Metall-Tarifvorständin Nadine Boguslawski. „Wir bieten und verlangen von den Arbeitgebern tariflich Antworten für die vielfältigen wirtschaftlichen Situationen: vom Krisen- bis zum Boom-Betrieb“.

Die Forderung nach fünf Prozent mehr Lohn soll demnach insbesondere steigende Lebenshaltungskosten der Beschäftigten abfedern - und gleichzeitig auch die Binnenkonjunktur stützen. „Wer Aufschwung will, braucht Kaufkraft“, erklärte Boguslawski.

Zudem will die IG Metall demnach sicherstellen, dass in Krisenunternehmen die Instrumente für Beschäftigungssicherung und Zukunftsinvestitionen ausreichen.

Vollständigen Artikel bei Stern lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

Mehr von Stern

Alle ansehen ›

Mehr in Kultur

Alle ansehen ›