AfD sieht sich nach Wahlen als neue Volkspartei - anstelle der CDU
Nach den neuerlichen Wahlerfolgen sieht sich die AfD als politische Erbin der Volkspartei CDU.
Insbesondere das Scheitern der CDU an der Fünfprozenthürde in Mecklenburg-Vorpommern zeige „ganz klar, dass wir die CDU als Volkspartei abgelöst haben“, sagte Weidel am Montag in Berlin.
Gemeinsam mit Ko-Parteichef Tino Chrupalla vertrat sie die Ansicht, dass sich die CDU mit ihrer „Brandmauer"-Politik in eine Sackgasse manövriert habe.
Die AfD hatte die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am Sonntag vor der SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig gewonnen und ihr Ergebnis mehr als verdoppelt.
Da die AfD allerdings die absolute Mehrheit verfehlte, wäre sie auf Koalitionspartner angewiesen.
Die anderen Parteien lehnen aber eine Zusammenarbeit ab.
In den Schweriner Landtag schafften es ansonsten nur die Linke und die Grünen.
Zusammen mit der SPD haben die drei Parteien eine Mehrheit.
Die CDU erlitt desaströse Verluste und schied erstmals in ihrer Geschichte aus einem Landesparlament aus.
Bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin gewann die Linke deutlich vor der bislang regierenden CDU.
Die AfD konnte ihre Stimmenanteile fast verdoppeln und wurde drittstärkste Kraft.
Bereits die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hatte die AfD klar gewonnen, die regierende CDU stürzte ab.
Das Scheitern der CDU an der Fünf-Prozent-Hürde in Mecklenburg-Vorpommern sei „das Ergebnis einer sehr unintelligenten Brandmauer-Politik“, sagte Weidel.
Die CDU müsse sich jetzt „entscheiden, wie sie jetzt weitermachen will“.
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