Jugendproteste: Schüler auf der Straße: Hier rebelliert die Jugend gegen Sparkürzungen
Nicht nur in Frankreich wird gegen Sparmaßnahmen in der Bildungspolitik demonstriert.
Auch in Albanien, Argentinien und Italien weiten sich die Proteste aus.
Eine Übersicht.
Dieser Artikel erschien zuerst bei ntv.de. „Lasst uns die Straßen besetzen, wie in Frankreich.“ Dieser Aufruf prangt auf einem Plakat, das eine junge Demonstrantin in Argentinien hochhält.
Es ist eine Anspielung auf die Massenproteste französischer Schüler, die seit Wochen im ganzen Land anhalten.
Auch in Argentinien protestieren junge Menschen gegen die Sparmaßnahmen in der Bildungspolitik.
Die jüngsten Demonstrationen in Frankreich befeuern offenbar in mehreren Ländern die Wut der jungen Generation gegen die Regierung – nicht nur in Argentinien , auch in Italien, Belgien und Albanien kommt es zu Ausschreitungen.
Der Frust über Sparmaßnahmen im Bildungssektor paart sich dabei mit unterschiedlichen, landesspezifischen Konfliktthemen.
Das ruft wiederum gewalttätige Radikale auf den Plan, die sich unter die Demonstrierenden mischen.
Ein Überblick, in welchen Ländern junge Menschen derzeit demonstrieren und wogegen sich die Proteste abseits der Forderung nach besseren Bildungsbedingungen richten.
Argentinien In dem südamerikanischen Land kamen am Donnerstag Tausende Demonstranten vor dem Kongress in der Hauptstadt Buenos Aires zusammen, um gegen die Sparpolitik der Regierung zu demonstrieren.
Neben Studenten schlossen sich auch Universitätsmitarbeiter, Gewerkschafter und Oppositionspolitiker dem Protest an.
Dabei kam es zu heftigen Zusammenstößen zwischen Demonstrierenden und Polizisten.
Die Demonstration vor dem Parlament verlief laut „Clarín“ zunächst friedlich.
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