„Furchtbarer Begriff“: Für Catherine Zeta-Jones sind ihre Kinder keine Nepo-Babys
Sind die Kinder berühmter Stars automatisch Nepo-Babys? Catherine Zeta-Jones verwehrt sich gegen diese Bezeichnung – und nimmt ihre Kinder in Schutz, sie seien „gut“.
Die Kinder von berühmten Menschen haben es einfacher, so die verbreitete Vorstellung.
Stars wie Dakota Johnson, Leni Klum oder Kaia Gerber gelten als sogenannte Nepo-Babys, denn sie haben jede auf ihre Weise von ihren prominenten Eltern profitiert.
Oder etwa nicht? (Der Begriff leitet sich von Nepotismus (Vetternwirtschaft) ab.) Für Catherine Zeta-Jones , selbst Mutter zweier Kinder, die in der Unterhaltungsbranche gerade Fuß fassen, ist „Nepo-Baby“ ein „furchtbarer Begriff“: Die Kinder hätten schließlich nicht darum gebeten, in diese Verhältnisse geboren zu werden, sagte sie im Interview mit der „Sunday Times“ . „Sie finden ihren eigenen Weg im Leben.
Aber sie lieben es und sie sind gut.“ Wäre es anders, würden sie und ihr Ehemann intervenieren und ein Jura-Studium empfehlen.
Zeta-Jones hat zusammen mit Michael Douglas zwei Kinder: Sohn Dylan Michael Douglas kam 2000 und Tochter Carys Zeta Douglas 2003 auf die Welt.
Beide treten in die Fußstapfen ihrer Eltern und versuchen in der Filmbranche Fuß zu fassen: Tochter Carys Zeta Douglas spielte bereits in Kurzfilmen mit und arbeitet als Regieassistentin.
Kürzlich stand sie in New York City erstmals professionell auf der Theaterbühne und wirkte in Anton Tschechows „Die Möwe“ mit.
Sohn Dylan Michael Douglas hat ebenfalls Erfahrungen als Schauspieler gesammelt und einen Kurzfilm geschnitten.
Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones gewannen beide Oscars Catherine Zeta-Jones selbst kam früh ins Showgeschäft, bereits mit 17 feierte sie ihren Durchbruch in der Londoner Theaterszene mit einer Rolle in dem Musical „42nd Street“.
In ihren Zwanzigern schaffte sie den Sprung nach Hollywood und bekam 1998 ihre erste Hauptrolle in dem Mantel-und-Degen-Spektakel „Die Maske des Zorro“.
2003 erhielt sie dann den Oscar als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle in dem Musical-Film „Chicago“.
Ihr Ehemann konnte im Laufe seiner Karriere sogar zwei Goldjungs einheimsen: 1976 nahm er den Oscar als Produzent von „Einer flog über das Kuckucksnest“ entgegen, 1988 wurde er als bester Hauptdarsteller für seine Rolle als Gordon Gekko in dem Film „Wall Street“ ausgezeichnet.
Wenn jemand weiß, was ein Nepo- Baby ist, dann wohl er: Sein Vater war der legendäre Schauspieler Kirk Douglas, der in unzähligen Hollywoodfilmen mitwirkte und 2020 im Alter von 103 Jahren starb.
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