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Exotische Tiere und Opium: An diese verrückten Diäten glaubten die Dichter und Denker des 19. Jahrhunderts

Stern ·
Exotische Tiere und Opium: An diese verrückten Diäten glaubten die Dichter und Denker des 19. Jahrhunderts

Von Lord Byron bis John Keats – sie gehörten zu den klügsten Köpfen des viktorianischen Zeitalters, aber von Ernährung verstanden sie wenig.

Lecker waren sie, die Tonnen an Nussecken und Vanillekipferl, doch nun klammern sie sich wohlig als Extrapfunde an Bauch und Hüfte.

Zum Jahresbeginn soll der Weihnachtsspeck wieder weg, die Ernährung, so ein traditioneller Neujahrsvorsatz, besser und gesünder werden.

Aber wie? Die einen empfehlen das Intervallfasten, andere setzen auf möglichst viele, andere auch möglichst wenige Kohlenhydrate.

Auch die Autoren des 19.

Jahrhunderts hatten ganz eigene Vorstellungen davon, welche Ernährungsform dem Körper wohl tut.

Die Diät-Experimente des viktorianischen Zeitalters laden allerdings nicht unbedingt zum Nachmachen ein.

Bekannt ist der Naturforscher Charles Darwin für seine Evolutionstheorie.

Das der Wissenschaftler Probleme mit dem Magen hatte, ist ein heute eher vernachlässigbarer Fakt seiner Biografie.

Als Student noch gehörte Darwin zum berühmt-berüchtigten "Glutton Club".

Besonderes Merkmal: Auf den Tellern landeten möglichst außergewöhnliche Tiere.

Eine Vorliebe, der Darwin auch auf seinen Forschungsreisen frönte.

Später allerdings konnte der Forscher nicht mehr alles essen, was ihm vorgesetzt wurde.

Er musste sich häufig erbrechen.

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