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FCM-Trainer schwärmt schon - ER ist Magdeburgs neuer Shootingstar

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FCM-Trainer schwärmt schon - ER ist Magdeburgs neuer Shootingstar

Chance genutzt! Beim 1. FC Magdeburg überzeugte der 19-jährige Mittelfeldspieler Leon Mergner beim 3:0-Sieg in Osnabrück bei seinem Startelf-Debüt. Dazu kam es nur, weil Neuzugang Moritz Kwarteng (28) kurzfristig mit Magen-Darm ausfiel. Mergner rannte, kämpfte und schmiss sich in jeden Zweikampf. So erfolgreich, dass FCM-Trainer Petrik Sander (65) dem Blondschopf ein seltenes Sonderlob aussprach. BILD sprach mit dem Shootingstar!

Der stand nach dem starken 3:0 beim Aufsteiger Osnabrück so abgeklärt in der Mixed Zone, als sei es längst Alltag für ihn. Dabei hatte er gerade erst sein Startelf-Debüt bei den Profis gegeben. „Ich habe davon erst heute früh in der Besprechung erfahren“, so Mergner zu BILD. „Es tut mir leid für Momo, dass er krankheitsbedingt ausgefallen ist, aber es freut mich, dass ich die Lücke füllen konnte.“

Nervosität vor dem großen Spiel? „Am Anfang ein bisschen, aber dann haben mich die Jungs ermutigt. Ich habe mein Spiel gespielt und das Drumherum ausgeblendet.“ Und wie: Mergner spulte über elf Kilometer ab, zog 15 Sprints an und führte zwölf Zweikämpfe – nur knapp hinter den Spitzenwerten im Team.

Er machte Kwartengs Ausfall im Mittelfeld vergessen und bot sogar mehr defensive Stabilität. Dafür bekam er von FCM-Trainer Petrik Sander ein seltenes Sonderlob: „Seine Leistung war überragend. Er hat Meter gefressen ohne Ende. Wir kannten ihn schon als U19-Spieler. Er ist ein fleißiger und sehr strukturierter Junge, der weiß, was er will, kann und nicht kann. Ein toller Junge!“

Auch Doppelpack-Held Alexander Nollenberger (29) hatte warme Worte für den neuen Senkrechtstarter übrig: „Wenn ich in dem Alter auf einem Zweitliga-Feld gestanden hätte, wäre mir die Düse gegangen!“

Keine Spur davon aber bei Leon Mergner. Über den Kampf arbeitete er sich förmlich in den Männerfußball. Bei seiner Ballfertigkeit hat er noch Luft nach oben – hier wird das Training mit den Profis aber Wunder wirken. Klar ist: Seine Aussichten auf Zweitliga-Minuten sind durch den starken Auftritt nochmal gestiegen. Auch ist die Personalsituation im Mittelfeld nicht gerade üppig. Er könnte die interne Zukunftslösung sein.

Mergner über seinen Sprung zu den Profis: „Das war schon etwas Neues im Vergleich zu den Spielen sonst, aber ich bin zufrieden. Ich habe die komplette Saisonvorbereitung mitgemacht und wir pushen uns im Training. Ich bin bereit!“

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