Kuranyi legt sich fest - VfB-Star wird bei einem Top-Klub landen
Stuttgart – Über Stuttgart-Spieler Finn Jeltsch (20) schwärmen derzeit alle: Bundestrainer Jürgen Klopp (59), VfB-Coach Sebastian Hoeneß (44) und jetzt auch Kevin Kuranyi (44/132 Spiele für den VfB). Im Interview mit Sky prophezeit Kuranyi Jeltsch eine große Zukunft.
Der Ex-Star lobt das Abwehrtalent: „Finn Jeltsch ist ein sehr talentierter Spieler, der sich beim VfB durchgesetzt hat, der unglaubliche Leistung gezeigt hat, der sehr viel Schnelligkeit mitbringt. Er kann es zum Stammspieler bei der A-Nationalmannschaft schaffen. Er ist noch nicht am Limit. Er wird in Zukunft hundertprozentig bei einem Top-Verein in Europa spielen.“
Immer wieder gab es in der Vergangenheit bereits Gerüchte um das Interesse einiger Top-Klubs an Jeltsch. Konkreten Kontakt gab es nach BILD-Informationen zwischen Stuttgart und anderen Vereinen bisher nicht. Aber: Jeltsch steht tatsächlich auf dem Zettel vieler großer Klubs. Schließlich ist er der wohl vielversprechendste Innenverteidiger seines Jahrgangs. Laut dem Portal transfermarkt.de ist der Mittelfranke dazu mit einem Marktwert von 35 Mio. Euro der wertvollste 2006 geborene Innenverteidiger.
Debütiert Jeltsch in der Nationalmannschaft, könnte sein Marktwert weiter steigen. Für den zweiten Block der aktuellen Länderspielpause ist der Verteidiger erstmals nominiert – im Gegensatz zu Stuttgarts DFB-WM-Fahrern um Deniz Undav (30), Angelo Stiller (25) und Jamie Leweling (25).
Kuranyi sagte bei Sky über Klopps Entscheidung: „Natürlich ist es schade, wenn man die Leistung von Undav in den letzten Länderspielen sieht. Leweling bringt sehr vieles mit, aber er muss sich jetzt wieder fangen. Stiller ist A-Nationalspieler. Er muss mit dabei sein, weil er die Qualität hat, die viele andere nicht haben. Für mich muss er wieder dabei sein. Vielleicht ja in den nächsten Länderspielen.“
Trotz leichter Kader-Kritik schwärmt Kuranyi von Klopp: „Jürgen Klopp ist der perfekte Bundestrainer. Er bringt viel Autorität mit und hat in seiner Karriere schon viel geleistet. Deshalb wird er mit der Nationalmannschaft auch viel Erfolg haben. Natürlich kommt er in eine schwierige Phase, in der die Nationalmannschaft viel umstrukturieren muss. Wenn man Länder wie Frankreich oder Spanien sieht, dann merkt man, dass wir noch hinterher sind. Deshalb ist sehr viel Arbeit da und ich hoffe, dass er Deutschland wieder nach oben bringt.“
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