Kampf gegen Ebola: Ebola-Experten erhalten Virchow-Preis mit 500.000 Euro
In der Demokratischen Republik Kongo grassiert ein Ebola-Ausbruch mit tausenden Toten.
Zwei Wissenschaftler erforschen das Virus seit der Entdeckung in den 1970ern.
Nun wird ihre Arbeit ausgezeichnet.
Für ihre Ebola -Forschung werden der kongolesische Virologe Jean-Jacques Muyembe-Tamfum und der belgisch-britische Virologe Peter Piot mit dem 500.000 Euro dotierten Virchow-Preis ausgezeichnet.
Die Wissenschaftler hätten einen wegweisenden Beitrag zur Erforschung und Bekämpfung von Epidemien geleistet, teilte die Virchow Foundation mit.
Die Preisverleihung findet am 10.
Oktober im Roten Rathaus statt.
Seit der Entdeckung des Ebola- Virus sind die beiden Wissenschaftler in die Forschung eingebunden.
1976, beim ersten bekannten Ebola-Ausbruch im damaligen Zaire, heute Demokratische Republik Kongo, sei Muyembe-Tamfum an den Untersuchungen vor Ort beteiligt gewesen.
Peter Piot habe damals in Belgien an der Analyse der aus dem Ausbruchsgebiet stammenden Proben gearbeitet. „Ihre Arbeit trug maßgeblich dazu bei, das bis dahin unbekannte Virus zu identifizieren und die Grundlage für die Therapie von Ebola zu schaffen.“ Ebola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit.
Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen und löst ein hochansteckendes Fieber mit Durchfall und Blutungen aus.
Dramatische Lage im Kongo Das Thema ist aktueller denn je.
Im Kongo grassiert seit Mitte Mai erneut ein Ebola-Ausbruch, der sich inzwischen auf sieben Provinzen des Landes ausgeweitet hat.
Bislang wurden mehr als 7.800 Erkrankungen registriert, an denen 3.779 Menschen starben (Stand: 23.
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