Wahlkampf: Mehr als 90 Delikte im Zusammenhang mit Landtagswahl erfasst
Straftaten mit Bezug zur laufenden Landtagswahl betreffen häufig Plakate - aber nicht nur.
Das LKA sammelt die Zahlen und gibt einen Einblick.
Abgerissene Wahlplakate, aber auch Bedrohungen oder Beleidigungen: Während Wahlkämpfen kommt es mitunter zu unschönen Aktionen.
Für den laufenden Landtagswahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern hat das hiesige Landeskriminalamt (LKA) bereits mehr als 90 Delikte registriert.
Das LKA sammelt wieder mit einer zentralen Informationsstelle Fälle politisch motivierter Kriminalität mit Bezug zur Wahl.
Für die im September anstehende Landtagswahl ist die Stelle nach Behördenangaben bereits am 13.
Juli eingerichtet worden.
Bis Anfang dieser Woche sind demnach 93 Fälle politische motivierter Kriminalität mit Wahlbezug aufgenommen worden.
Bei den mit Abstand meisten Fällen (62) handelt es sich um Sachbeschädigungen.
Dahinter folgt einfacher Diebstahl (17) und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen (5).
Häufig Wahlplakate betroffen Davon waren demnach vielfach Wahlplakate betroffen.
Insgesamt richteten sich die Delikte laut LKA in 82 Fällen gegen Wahlplakate. „Überwiegend wurden die Plakate heruntergerissen, verbrannt oder beschmiert/bemalt“, so das LKA.
Bei den registrierten Fällen betroffener Wahlplakate führt die SPD mit 33 Fällen, gefolgt von der AfD mit 24 und den Linken mit 16 Fällen.
Plakate der Grünen waren demnach 13 Mal und der CDU achtmal betroffen, die übrigen Parteien noch seltener.
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