Diskothek in Osnabrück: Einst Schauplatz der „Punker-Krawalle“: Hyde Park wird 50
Im Juli 1983 sorgt eine Disko in Osnabrück wegen Krawallen zwischen Punks und Polizei für Schlagzeilen.
Nun wird der Hyde Park 50 - mit einer besonderen Chefin und einer bewegten Geschichte.
1.000 Punker sollen sich am 31.
Juli 1983 vor dem Hyde Park in Osnabrück eine blutige Schlacht mit der Polizei geliefert haben.
So zumindest formulierten es damals Boulevardmedien - und machten die Diskothek damit berühmt und berüchtigt.
Jetzt wird der Hyde Park 50.
Und noch immer schmeißt die gleiche Chefin wie im Gründungsjahr 1976 den Laden.
Mit ein paar Freunden übernahm Conny Overbeck das Tanzlokal namens Schweizerhaus im Westen Osnabrücks und nannte es in Hyde Park um.
Vorher hatte die damals 24-Jährige dort als Bedienung gearbeitet. „Mache ich mal ein bisschen Gastronomie “ „Meine Bekannten haben alle gesagt, aus dem Schweizer Haus könnte man gut was machen“, erzählt Overbeck .
Sie habe sich dann gesagt: „Mache ich mal ein bisschen Gastronomie.
Dann ist das riesig angelaufen.“ Offenbar traf sie einen Nerv. Über viele Jahre war der Hyde Park der einzige Anlaufpunkt für Jugendliche aus der Subkultur in Osnabrück, so Overbeck.
Einer der DJs der ersten Stunden war Tom Bullmann.
Als 19-Jähriger war er 1975 von Essen nach Osnabrück gezogen, um Kunstpädagogik zu studieren.
Im Hyde Park fand er einen als Job als Gläsersammler. „Das war etwas, was man früher unter einem Freak-Laden verstand“, sagt der 70-Jährige.
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