Musikinsel Usedom: Schweden zog Tausende an - Usedomer Musikfestival zufrieden
Rund 15.000 Besucher kamen in diesem Jahr - mehr als 2025. Über die Hälfte der 28 Konzerte war ausverkauft.
Was die schwedische Popband Abba damit zu tun hat.
Mit einem Besucherplus im Vergleich zum Vorjahr und glücklichen Gesichtern der Organisatoren ist das 33.
Usedomer Musikfestival zu Ende gegangen. „15.000 Besucherinnen und Besucher bei 28 Konzerten, 15 davon ausverkauft“, bilanzierte Festivalintendant Sebastian Hummel. „Wir sind sehr zufrieden.“ Gastland des dreiwöchigen Festivals war dieses Jahr Schweden - zur Feier der 75-jährigen diplomatischen Beziehungen zu Deutschland, wie es hieß.
Doch Usedom verbindet eine viel längere Geschichte mit dem skandinavischen Land.
Seit Ende des Dreißigjährigen Krieges 1648 und bis 1720 gehörte die Insel zum Königreich Schweden.
Das schwedische Jahrhundert Die Konzerte des diesjährigen Festivals fanden Hummel zufolge an Orten statt, an denen Usedoms schwedisches Jahrhundert bis heute Spuren hinterlassen hat. „Von Peenemünde, wo König Gustav II.
Adolf 1630 an Land ging, bis Wolgast, von wo aus sein Leichnam 1633 nach Schweden eingeschifft wurde.“ Zu den ausverkauften Konzerten gehörten demnach zwei Abende mit Musik von Abba im deutschen und im polnischen Teil der Insel Usedom - in Polen übrigens im Miejski Dom Kultury von Swinemünde (Świnoujście), wo die Schweden 1628 ihre erste Schanze aufwarfen, wie es hieß.
Gespielt und gesungen wurde von Solisten des Baltic Sea Philharmonic und dem schwedischen Vokalquartett Lemon Squeezy. „Rund 1.000 Menschen sangen, klatschten und tanzten mit, beide Abende endeten mit Standing Ovations und einem Lichtermeer im Saal“, hieß es.
Musiker aus dem gesamten Ostseeraum Was die Organisatoren im kommenden Jahr für das 34.
Usedomer Musikfestival vorhaben, soll in einigen Wochen bekanntgegeben werden.
Dann soll auch das Geheimnis gelüftet werden, welches Land dann Gastland sein wird.
Stattfinden soll das Festival vom 18.
September bis zum 9.
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