Ab 4. September in der ZDF-Mediathek: Agenten-Sitcom "Spyon": Ist die Ausbildung beim BND zum Lachen?
Fünf junge Menschen sollen in der ZDF-Serie "Spyon" zu BND-Agenten ausgebildet werden.
Ihre Lehrer – Götz Otto, Sophie von Kessel und Alexander Beyer – hoffen auf sie und verzweifeln wahlweise an ihnen.
Die achtteilige Sitcom ist ungewöhnlicherweise ein deutscher Beitrag zum Genre Agentenkomödie.
Der Bundesnachrichtendienst (BND) gilt nicht unbedingt als der schillerndste Geheimdienst der Welt.
Wahrscheinlich gibt es deshalb auch sehr wenige Serien oder Filme über ihn.
Ganz anders als bei den vergleichsweise viel bespielten CIA (USA), MI6 (Großbritannien), Mossad (Israel) oder FSB (Russland).
Das Autorenduo Hannah Schopf und Christof Pilsl möchte diese Lücke – vor allem in der komödiantischen Ausrichtung des Genres – nun füllen und hat die achtteilige Sitcom "Spyon" für die ZDF-Mediathek (ab Freitag, 4.
September) produziert.
In ihr sollen fünf junge Menschen mit Inselbegabung – aber auch vielen Defiziten – von den Profi-Spionen Voss (Götz Otto), Haberland (Sophie von Kessel) und Kocabay (Alexander Beyer) zu fähigen deutschen Agenten ausgebildet werden.
In jeder der knapp 25-minütigen Episoden steht ein anderer Lerninhalt im Mittelpunkt: Vom Außeneinsatz über die Kunst der Manipulation und Undercover-Missionen bis hin zu anderen simulierten Einsätzen unter Extrembedingungen.
Ein wenig ursächlich für den Humor der Serie ist die kühne Theorie von Ausbilder Voss: Demnach haben die fünf Schüler zwar individuell große Schwächen, wenn sie jedoch ihre Stärken vereinen, ergäbe dies den perfekten Spion! Sami (Sogol Faghani) ist ungeheuer empathisch, aber auch ein wenig gutgläubig.
Victoria (Lea Zoë Voss) ist leistungsorientiert und hochintelligent, leidet aber unter Versagensangst.
Yuki (Nhung Hong) ist so unauffälig, dass sie immer übersehen wird.
Andi (Klaus Steinbacher) schafft es, Menschen als charmanter Womanizer um den Finger zu wickeln.
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