Erhöhung von Sonntagszuschlägen: CDU und SPD sind sich bei letzten Steuergesetz-Details einig
Die Bundesregierung möchte niedrige und mittlere Einkommen entlasten und dafür Reiche und Superreiche etwas stärker zur Kasse bitten. Die Pläne könnten es bald in den Bundestag schaffen. Beim Knackpunkt kalte Progression sind nach wie vor keine Änderungen vorgesehen.
Die schwarz-rote Bundesregierung will noch in dieser Woche die umstrittene Reform der Einkommensteuer auf den Weg bringen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur einigte man sich auf letzte Details zur Erhöhung der steuerlich begünstigten Sonn- und Feiertagszuschläge. Damit könne das Paket am Mittwoch im Kabinett beschlossen werden, hieß es aus dem Finanzministerium. Das ist der erste formelle Schritt im Gesetzgebungsprozess, danach befasst sich der Bundestag mit den Plänen.
Die Reform soll besonders Familien mit Kindern und Steuerpflichtige mit niedrigen und mittleren Einkommen entlasten. Ab 2028 sollen sich die Entlastungen auf jährlich zehn Milliarden Euro summieren. Sie kommen zustande unter anderem durch einen höheren Grundfreibetrag, ab dem überhaupt erst Einkommensteuer gezahlt werden muss, und einen später greifenden Spitzensteuersatz.
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