Niedrigwasser: Keine Entwarnung – sinkende Pegelstände erwartet
Auf dem Rhein sind wieder mehr Schiffe unterwegs.
Die Bedingungen für die Schifffahrt könnten sich jedoch in den nächsten Tagen erneut verschlechtern.
Nach historischen Tiefs der Pegelstände hat sich die Lage für die Schifffahrt auf dem Rhein leicht entspannt.
Eine deutliche Entwarnung gibt es jedoch nicht.
Laut Vorhersage dürften die Wasserstände in den kommenden Tagen wieder sinken.
Zwischen St.
Goar und Mainz könnten Schiffe nach wie vor nur teilbeladen passieren, sagte Fabian Spieß, stellvertretender Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB).
Die Beeinträchtigungen seien geringer als Anfang und Mitte August.
Die leicht gestiegenen Wasserstände führten zu deutlich mehr Schiffsverkehr, sagte Spieß.
Um die Schiffe voll zu beladen, sei am Pegel Kaub für die meisten Schiffe ein Wasserstand von etwa 150 Zentimetern nötig.
Kaub liegt am Mittelrhein zwischen St.
Goar und Mainz.
Der Abschnitt gilt als „Nadelöhr“ der Rheinschifffahrt.
Die Fahrrinne ist laut BDB schlechter ausgebaut.
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