Sorge um Zukunftszusagen: Kreise: VW und Arbeitnehmer treffen sich am 30. September
Volkswagen verschärft seinen Sparkurs deutlich - und viele Fragen sind noch offen.
IG Metall und Betriebsrat wollen nun mehr Klarheit schaffen.
Was sind frühere Zusagen des Autobauers noch wert? Bei Volkswagen steht die nächste Kraftprobe an.
Am 30.
September treffen sich Vertreter des Unternehmens, der IG Metall und des Betriebsrats zu einem sogenannten Überprüfungsgespräch in Hannover, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen der Verhandler erfuhr.
Zuvor hatte das „Handelsblatt“ über den Termin berichtet.
Bei dem Gespräch soll es um die Frage gehen, ob und wie VW die Zusagen aus dem Zukunftstarifvertrag 2024 weiter einhält.
Der Abschluss war hart erkämpft worden.
Erst nach Warnstreiks und einem einwöchigen Verhandlungsmarathon kurz vor Weihnachten gab es eine Einigung.
Der Kompromiss sieht den Abbau von 35.000 Jobs in Deutschland bis 2030 vor.
Zudem wurden Bonuszahlungen und Zulagen gekürzt und Lohnerhöhungen auf Eis gelegt.
VW verzichtet im Gegenzug auf betriebsbedingte Kündigungen und Werkschließungen - und sagte Investitionen und neue Produkte für die deutschen Standorte zu.
Zweifel an den Zusagen Diese Abmachungen sehen IG Metall und Betriebsrat angesichts der deutlich verschärftem Sparpläne des Konzerns in Gefahr. Äußerungen des VW-Vorstands hätten erhebliche Zweifel daran geweckt, ob das Unternehmen an den vereinbarten Investitions- und Produktzusagen uneingeschränkt festhalten will, hieß es.
Daher hatten die Arbeitnehmer Mitte September eine Klausel des Tarifvertrags gezogen - und damit das Gespräch erzwungen.
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