"Wer wird Millionär?": "Niedergang des deutschen Mannes" manifestiert sich bei Jauch
Erst die Vatikan-Präsidentin und dann gehen auch noch die Kerle in die Knie: Günther Jauch fällt bei "Wer wird Millionär?" vom Glauben ab und ruft die Geschlechter-Zeitenwende aus. Zwei Joker für die rektale Fiebermessung und Wiesbaden in Rheinland-Pfalz geben ihm den Rest.
Nach der dritten Dame in Folge kamen Günther Jauch die ersten Zweifel. "Soll das verkappte Höflichkeit sein oder was, dass ihr die Frauen alle vorlasst?", fragte er bei "Wer wird Millionär?" die drei Männer in der Auswahlrunde. Von "Vorlassen" konnte mitnichten die Rede sein, was sogleich die letzte verbliebene Frau bewies, als auch sie die Konkurrenz ausstach. Selbst als das Männer-Trio unter sich war, konnte keiner punkten. Zugegeben, die Frage war für sie anspruchsvoll. Jauch fiel trotzdem vom Glauben ab.
"Man wird irgendwann mal feststellen, dass der Niedergang des deutschen Mannes … hier, in dieser Sendung, hat er sich manifestiert", kommentierte der "Wer wird Millionär?"-Moderator, als keiner seiner drei Geschlechtsgenossen die Auswahlfrage beantworten konnte. Einer kam schließlich doch noch zum Zug und erfüllte sich damit einen Kindheitstraum.
Zuvor aber legten die Frauen bei "Wer wird Millionär?" zumindest zahlenmäßig einen Durchmarsch hin. Überhangkandidatin Sabrina Erifopoulos aus Frankfurt am Main stieg mit der 125.000-Euro-Frage ein und verabschiedete sich umgehend wieder von Jauch. Sie hatte keinen Joker mehr und nicht die blasseste Ahnung, dass nicht Restaurants oder Landkarten, sondern Automodelle regelmäßig gemopft werden, also ein Facelift erhalten.
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