Dienstag, 18. August 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
Deutschland

Statistisches Bundesamt schlägt Alarm - Made in Germany stirbt aus: Wir produzieren immer weniger

Bild ·
Statistisches Bundesamt schlägt Alarm - Made in Germany stirbt aus: Wir produzieren immer weniger

Berlin – Immer weniger Menschen arbeiten, immer mehr Branchen stecken in der Krise. Neue Zahlen des Statistischen Bundesamts verstärken die Sorge um die deutsche Wirtschaft und unseren Wohlstand. Fatal: Richtig aufwärts geht es nur noch im öffentlichen Sektor!

Im zweiten Quartal dieses Jahres haben im Schnitt rund 45,7 Millionen Menschen gearbeitet . Das sind 212.000 Personen oder 0,5 Prozent ⁠weniger als ein Jahr zuvor. „Damit setzte sich der Rückgang der Erwerbstätigkeit ‌mit leicht zunehmendem Tempo fort“, ​schlägt das Statistik-Amt Alarm. Ohne saisonale Effekte sank die Erwerbstätigenzahl von April bis ​Juni um 53.000 (-0,1 Prozent) zum ersten Quartal 2026 – und damit das fünfte Mal ​in Folge!

Ein besonders alarmierendes Phänomen zeigt sich im Dienstleistungssektor, wo nur noch die öffentliche Hand einzustellen scheint! Insgesamt nahm die Zahl der Beschäftigten erstmals seit Corona mit minus 27.000 deutlich ab, besonders Handel, Verkehr und Gastro bluten aus. Bei öffentlichen Dienstleistungen (z. B. Erziehung, Gesundheit) ging es dagegen rauf. Hier setzt sich mit einem satten Plus von 187.000 Jobs ein langjähriger Aufwärtstrend fort.

Anderes Bild in der Privatwirtschaft : Im für Deutschland so wichtigen produzierenden Gewerbe verschwanden 159.000 Jobs (-2 Prozent). Im Baugewerbe ging es um 0,7 Prozent runter (minus 17.000 Stellen), in der Land- und ​Forstwirtschaft und Fischerei 9000 Arbeitsplätze weniger (-1,5 Prozent). Auch die Zahl der Selbstständigen ging weiter zurück. Ihre Zahl sank im Vorjahresvergleich um 58 000 Personen (-1,6 %) auf 3,6 Millionen.

Weil immer weniger Menschen arbeiten, geht auch das Arbeitsvolumen insgesamt zurück – um 0,5 Prozent auf 14,4 Milliarden Stunden.

Bitter: Eine rasche Trendwende erwartet die Bundesregierung nicht. „In Anbetracht des strukturellen und demografischen Wandels sowie der anhaltend hohen geopolitischen Unsicherheit ​dürfte sich die Lage am Arbeitsmarkt in den kommenden Monaten kaum verbessern“, schreibt das Wirtschaftsministerium ‌in seinem aktuellen Monatsbericht.

Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel? Hier können Sie uns schreiben. Haben Sie Fehler entdeckt? Dann weisen Sie uns gern darauf hin.

Vollständigen Artikel bei Bild lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

Mehr von Bild

Alle ansehen ›

Mehr in Deutschland

Alle ansehen ›