Katastrophe in Nepal und China: Himalaya-Flutwelle: Zahl der Vermissten steigt dramatisch
Nach der Sturzflut im Himalaya wird das Ausmaß der Katastrophe langsam klarer.
Retter kämpfen gegen Schlamm, Geröll – und die Zeit.
Unter den mehr als 1.300 Vermissten sollen auch Deutsche sein.
Die verheerende Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und China hat eine Spur der Zerstörung hinterlassen.
Mehr als 1.300 Menschen werden inzwischen vermisst.
Allein in Nepal stieg die Zahl dem örtlichen Katastrophenschutz zufolge auf 826, darunter fast 580 Touristen.
177 Menschen kamen dort den Angaben zufolge ums Leben.
Viele Tote wurden demnach viele Kilometer flussabwärts an der Grenze zu Indien entdeckt – und waren offenbar von den Fluten extrem weit mitgerissen worden.
Ein Polizeisprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur, oft seien nur Leichenteile gefunden worden.
Die Zahl der Vermissten auf chinesischer Seite hatte sich zuvor bereits auf mehr als 550 Menschen verdoppelt, darunter 260 Ausländer, wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete.
Chinas Staatsmedien meldeten bislang nur drei Todesopfer in dem betroffenen Kreis in Tibet.
Bilder und Videos aus dem Gebiet im Himalaya legten ein erschreckendes Ausmaß der Zerstörung nahe.
Es ist davon auszugehen, dass die Opferzahlen weiter steigen.
Den Behörden in Nepal zufolge waren hier mehr als 7.400 Retter im Einsatz.
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