Kaum zu glauben - Ryan Gosling arbeitet an neuem „Flintstones“-Film
„Die Flintstones“ sollen zurück ins Kino kommen. Mehr als 25 Jahre nach dem letzten Leinwand-Abenteuer entwickeln Ryan Gosling und Jessie Henderson über ihre Produktionsfirma Open Invite gemeinsam mit Warner Bros. eine neue Realverfilmung. Das Projekt befindet sich noch in einem frühen Stadium, viele Details sind deshalb noch offen.
Die Neuauflage soll einen anderen Weg gehen als die bekannte Zeichentrickserie. Laut dem Branchen-Magazin „ Deadline “ steht diesmal nicht Fred Feuerstein im Mittelpunkt. Stattdessen soll sich die Geschichte um Bamm-Bamm Rubble drehen. Fans kennen ihn als Adoptivsohn von Barney und Betty Geröllheimer. Für den geplanten Film soll die Figur bereits erwachsen sein.
Ganz neu ist diese Idee nicht. Schon in der Serie „The Pebbles and Bamm-Bamm Show“, die von 1971 bis 1972 lief, war Bamm-Bamm als Teenager zu sehen. Damals ging er gemeinsam mit Pebbles zur Schule, hatte seinen ersten Job und spielte mit ihr in der Band Bedrock Rockers.
Die Originalserie startete 1960 im US-Fernsehen. Sie gilt als erste Animationsserie mit einem festen Sendeplatz zur Hauptsendezeit. Zu den Hauptfiguren gehörten Fred und Wilma Feuerstein, ihre Tochter Pebbles, die Nachbarn Barney und Betty Geröllheimer sowie Dino.
Auch auf der großen Leinwand waren die Figuren bereits vertreten. 1994 erschien eine Live-Action-Version mit John Goodman als Fred Feuerstein und Rick Moranis als Barney Geröllheimer. 2000 folgte mit „Die Flintstones in Viva Rock Vegas“ eine weitere Verfilmung, die zeitlich vor dem ersten Film angesiedelt war. Zusammen spielten die beiden Kinofilme weltweit rund 401 Millionen US-Dollar ein.
Ob Ryan Gosling neben seiner Rolle als Produzent auch als Schauspieler beteiligt sein wird, ist derzeit offen. Ebenso gibt es noch keine Angaben zur Besetzung oder zu einem möglichen Starttermin.
Aktuell soll sogar die Suche nach einem Drehbuchautor noch laufen. Deshalb sind bislang auch keine genaueren Einzelheiten zur Handlung bekannt. Ob die Rückkehr auf die Leinwand nach über 25 Jahren gelingt, ist abzuwarten.
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