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Druck an der digitalen Kasse - So wehren Sie sich gegen Trinkgeld-Tricks

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Druck an der digitalen Kasse - So wehren Sie sich gegen Trinkgeld-Tricks

Berlin/Mainz – Trinkgeld soll ein Dankeschön für einen guten Service sein. Doch immer häufiger schlagen Kartenterminals beim Bezahlen konkrete Trinkgeldbeträge vor. Lediglich drei von zehn Menschen in Deutschland finden das praktisch, hat eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom ergeben. Bedeutet: sieben von zehn finden das nicht gut.

Besonders skeptisch zeigen sich ältere Menschen – unter den über 65-Jährigen fällt die Zustimmung auf rund 22 Prozent ab.

Viele Kunden fühlen sich beim Bezahlen mit Karte unter Druck gesetzt. Die Gründe: Oft sind die Vorschläge zu hoch und es fehlt das Vertrauen, ob das Geld wirklich beim Personal ankommt. Mit diesen Tipps reagieren Sie souverän auf unerwartete Vorschläge.

Legen Sie vorher fest, ob und wie viel Trinkgeld Sie geben wollen. Dann überraschen Sie die Terminal-Optionen nicht. Wirtschaftspsychologin Prof. Julia Pitters (IU Internationale Hochschule) rät zu dieser bewussten Vorbereitung. So können Sie selbstbestimmt handeln – unabhängig davon, welche Beträge das Gerät anzeigt.

Etwa zwei Drittel zahlen oft mehr als ursprünglich beabsichtigt, sobald das Gerät Optionen anzeigt. Die Beträge starten oft erst bei zehn Prozent. Sie müssen sich davon nicht unter Druck setzen lassen. Bleiben Sie bei Ihrem ursprünglichen Plan – oder sagen Sie laut, bevor Sie das Terminal sehen: „Ich gebe X Euro.“

Sprechen Sie mit Freunden oder Familie über das Thema. Das kann helfen, Ihre eigene Haltung zu stärken. Das Wissen, dass andere auch mal wenig oder nichts geben, stärkt Ihr Selbstbewusstsein an der Kasse.

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz empfiehlt: Nehmen Sie sich Zeit – egal, wie viele Leute hinter Ihnen warten. Niemand drängt Sie zur Eile.

Wird keine der gewünschten Optionen angezeigt, hilft es, nachzufragen. Viele Terminals erlauben es, einen individuellen Betrag einzugeben oder komplett darauf zu verzichten.

Nur rund jeder Zweite (52 Prozent) glaubt, dass das digitale Trinkgeld auch wirklich vollständig beim Personal ankommt. Wenn Sie Zweifel haben, können Sie beim Personal nachfragen, ob der Aufschlag tatsächlich dort ankommt – oder alternativ Bargeld geben.

Für die aktuelle Umfrage von Bitkom Research im Auftrag des Branchenverbands Bitkom wurden über 1.000 Menschen ab 16 Jahren zu ihrem Trinkgeldverhalten befragt.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

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