Brände und Archäologie: Neue Kameras schützen Griechenlands Kulturerbe vor Bränden
Ein Alarm um 9.44 Uhr, rasche Löschung: Die neuen Kameras liefern nicht nur Bilder, sondern könnten Kulturerbe und Natur retten.
Was steckt hinter dem System? Griechenland baut ein landesweites Netz zur Früherkennung von Waldbränden an wichtigen archäologischen Stätten.
Diese Anlagen sollen mögliche Brände frühzeitig erkennen und der Feuerwehr in Echtzeit Bilder und Daten liefern.
Dies berichtet die Athener Zeitung „Kathimerini“ unter Berufung auf das Umwelt- und Bürgerschutzministerium.
Acht der Systeme sind bereits in Betrieb.
Sie überwachen unter anderem die berühmten archäologischen Stätten von Olympia, Mykene und Epidauros.
Wie hilfreich die Technik sein kann, zeigte sich am 31.
Juli: Damals wurde ein Brand bei Mykene von dem Überwachungssystem erkannt.
Um 9.44 Uhr löste es nach Angaben der Behörden automatisch Alarm aus und übermittelte Bilder und weitere Informationen an das zuständige Kontrollzentrum.
Der Brand konnte daraufhin rasch gelöscht werden, berichtete das Nachrichtenportal Flash.gr.
In den kommenden Wochen sollen sechs weitere Anlagen in Betrieb gehen, unter anderem in der archäologischen Stätte rund um die Akropolis von Athen sowie in Knossos auf Kreta.
Wärmebildkameras und Löschkanonen Die Anlagen verfügen über optische und Wärmebildkameras, teilweise mit einem Rundumblick von 360 Grad.
Schwenk- und neigbare Kameras ermöglichen eine gezielte Überwachung verdächtiger Bereiche.
An ausgewählten Standorten sollen zudem mobile Löschkanonen eine erste Brandbekämpfung ermöglichen.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.