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Microsoft reagiert auf Kritik - Windows 11 bietet Entscheidung zu OneDrive

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Microsoft reagiert auf Kritik - Windows 11 bietet Entscheidung zu OneDrive

Viele Windows-Nutzer kennen das Problem. Wer einen neuen PC mit Windows 11 einrichtet, wird früh auf OneDrive hingewiesen. Microsoft empfiehlt den eigenen Cloud-Dienst dabei sehr deutlich. Wer ihn nicht nutzen wollte, konnte die Einrichtung zwar meist überspringen. Oft blieb jedoch nur die Auswahl zwischen Optionen wie „Später erinnern“ oder „Fürs Erste überspringen“.

Genau das hat in der Vergangenheit für Kritik gesorgt. Zahlreiche Nutzer berichteten, dass die Hinweise zu OneDrive später erneut angezeigt wurden. Viele fühlten sich dadurch immer wieder zur Nutzung des Cloud-Dienstes gedrängt.

Nun reagiert Microsoft offenbar auf diese Kritik. Nach Informationen des Online-Magazins „WindowsLatest“ wird derzeit eine neue Abfrage für die Einrichtung von Windows 11 verteilt. Diese erscheint im Vollbildmodus und enthält erstmals eine zusätzliche Schaltfläche mit der Bezeichnung „Opt out of backup“.

Hinter dieser Option verbirgt sich die Möglichkeit, die Sicherung über OneDrive direkt abzulehnen. Nutzer können damit schon während der ersten Einrichtung ihres Rechners festlegen, dass sie keine Cloud-Sicherung über den Microsoft-Dienst wünschen.

Die Änderung soll laut Bericht mit Windows 11 Version 25H2 eingeführt werden. Für viele Nutzer dürfte das eine kleine, aber wichtige Anpassung sein. Bisher war es oft nicht eindeutig möglich, die OneDrive-Sicherung dauerhaft auszuschließen.

An der grundsätzlichen Bedeutung von OneDrive ändert sich dadurch nichts. Der Dienst bleibt für viele Anwender eine Lösung, um Dateien, Einstellungen und andere Daten online zu speichern und auf mehreren Geräten verfügbar zu machen.

Die neue Schaltfläche schafft jedoch mehr Transparenz. Nutzer erhalten von Beginn an eine klare Wahl und können selbst entscheiden, ob sie die Cloud-Sicherung verwenden möchten oder nicht. Gerade bei einem sensiblen Thema wie der Speicherung persönlicher Daten ist eine solche Entscheidungsmöglichkeit für viele Anwender willkommen.

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