Mordprozess: Ende von Fabian-Prozess in Sicht? Gutachter-Aussage erwartet
Der 30.
Verhandlungstag im Fall des getöteten achtjährigen Fabians aus Güstrow war kurz.
Offene Beweisanträge wurden abgelehnt.
Befindet sich der Mammutprozess auf der Zielgeraden? Der Mordprozess um den getöteten achtjährigen Fabian aus Güstrow könnte sich seinem Abschluss nähern.
Am inzwischen 30.
Verhandlungstag gab der Vorsitzende Richter, Holger Schütt, am Landgericht Rostock bekannt, dass das Gericht zwei bis zuletzt offene Beweisanträge der Verteidigung der 30 Jahre alten Angeklagten ablehnt.
Schütt sagte zudem dem psychiatrischen Gutachter, der Angaben zur Schuldfähigkeit der Frau machen soll, er solle seine Aussage für den kommenden oder darauffolgenden Verhandlungstermin vorbereiten.
Derartige Gutachten werden in der Regel am Ende der Beweisaufnahme vorgestellt.
Laut Anklage soll die Frau am 10.
Oktober 2025 Fabian aus seiner Wohnung in Güstrow gelockt und an einem Tümpel bei Klein Upahl, etwa 15 Kilometer südlich der Kleinstadt, erstochen haben.
Das Motiv soll mit dem Verhältnis der Angeklagten zu Fabians Vater und dem zeitweisen Ende dieser Beziehung zusammenhängen.
Die Angeklagte streitet die Vorwürfe ab.
Möglicher weiterer Ablauf Der Prozess läuft seit Ende April.
Einen ursprünglich für Freitag angesetzten Termin strich das Gericht.
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