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Keine Hitparaden ohne Mensch : Australien verbannt KI-Songs aus den Charts

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Keine Hitparaden ohne Mensch : Australien verbannt KI-Songs aus den Charts

"Der Mensch heißt Mensch ... weil er lacht und weil er lebt", sang Herbert Grönemeyer einst. Mit KI können Songs wie dieser indes inzwischen auch ohne Lachen und Leben entstehen. In Australien sorgt deshalb zuletzt ein Madonna-Cover für Furore - und neue Regeln für die Charts.

Australiens Musikbranche setzt der Verwendung von Künstlicher Intelligenz künftig eine Grenze und lässt überwiegend oder vollständig von Maschinen generierte Songs nicht mehr für die Charts zu. Erlaubt bleiben dagegen Aufnahmen, bei denen KI nur als Hilfsmittel zum Einsatz kommt. In Deutschland ist der Umgang mit maschinell generierter Musik bereits ähnlich geregelt.

Die Australian Recording Industry Association (ARIA), die Australiens offizielle Musik-Charts betreibt, hat für die Neuerung ihren Verhaltenskodex geändert. Eine Aufnahme muss demnach "wesentlich von Menschen gemacht" sein. Zudem darf sie nicht durch künstlich erzeugte Streams oder andere Tricks in den Charts nach oben gebracht worden sein. Die neuen Regeln gelten ab Freitag.

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