Regierungsbildung: Sondieren gegen den Orkan: Bekommt Berlin Rot-Grün-Rot?
Linke, Grüne und SPD versuchen in Berlin auszuloten, ob sie zusammen regieren können.
Noch gibt es einige Hürden zu nehmen.
Auch das Thema Antisemitismus sorgt weiter für Diskussionen.
In Berlin eine neue Landesregierung zu bilden, bleibt eine schwierige Aufgabe: In den Sondierungsgesprächen, die nun in Gang gekommen sind, müssen der Wahlsieger Linke, die Grünen und die SPD etliche Brocken aus dem Weg räumen.
Und an der mühsam ausgehandelten Grundsatzeinigung auf eine gemeinsame Linie zum Thema Antisemitismus gibt es bereits scharfe Kritik.
Beim Treffen am Freitag nahmen sich die Verhandler gleich einen Knackpunkt vor: das liebe Geld.
Die Haushaltslage der Hauptstadt gilt als angespannt.
Allein zur Finanzierung des Etats 2028 fehlen laut Fachleuten mehr als vier Milliarden Euro.
In den Jahren darauf drohen weitere Milliardenlöcher.
Geklärt werden muss also, welche der vielen teuren Wahlversprechen finanzierbar sind.
Vergesellschaftung bleibt ein umstrittenes Thema Für Konflikte dürfte auch das Versprechen von Linken und Grünen sorgen, große private Wohnungskonzerne zu vergesellschaften.
220.000 Wohnungen sollen so in öffentliche Hand kommen.
SPD -Landeschef Steffen Krach hat sich schon vor der Wahl dagegen gestemmt: „Mit mir wird es keine Enteignungen geben.“ Auch diesen Knoten müssen die Parteien in den Sondierungen lösen, ehe es zu Koalitionsverhandlungen kommt.
Teile der Berliner Linken stehen außerdem wegen ihrer Positionen zu Israel und Palästina und zu Antisemitismus in der Kritik.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.