Skipper legt Geständnis ab: Abenteuerliche Kokain-Fahrt von Kolumbien Richtung Europa
Ein Kokaintransport als langer Segeltörn über den Atlantik? Ein Plan, der nicht aufging.
Ein Ehepaar steht deshalb vor Gericht.
Dank eines eloquenten Angeklagten ist nun einiges klarer.
Mit dem Transport von über einer Vierteltonne Kokain wollte der Angeklagte seine Schulden bei der kolumbianischen Drogenmafia loswerden.
Die Idee: Die Drogen sollten per Segeljacht von Lateinamerika nach Europa gebracht werden.
Doch auch auf der gefährlichen Überfahrt ging vieles schief, wie der 59-Jährige vor dem Rostocker Landgericht wortreich und detailliert in seinem Geständnis schilderte.
Der Skipper ist mit seiner 67 Jahre alten Frau angeklagt.
Beide kommen aus dem Landkreis Rostock, weshalb sie vor dem Landgericht der Hansestadt stehen.
Das Duo stach am 4.
Juli 2025 von der kolumbianischen Hafenstadt Cartagena mit Kurs Europa in See.
An Bord hatte der Angeklagte rund 264 Kilogramm Kokain versteckt, die ihm seine Kontaktleute vor Ort in Einkaufstüten brachten.
Das Rauschgift war in wasserdichten Säcken verpackt und unter anderem unter dem Kajütenbett versteckt.
Seine Frau habe von dem Rauschgift nichts gewusst, beteuerte der 59-Jährige.
Nicht die erste Drogenfahrt Das Paar war mit der zuvor für 200.000 Euro erworbenen Jacht „Target“ nach Lateinamerika gesegelt.
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